Sonntag, 12. Juni 2016

Die Offenbarungen YHWHs zu Schawuot

Die Offenbarungen unserer Schöpfers zum Wochenfest Schawuot

Anhand ausgewählter Bibelverse aus Exodus, "der frohen Botschaft nach Yochanan" (Joh.Evangelium) sowie der Apostelgeschichte.




YAHWEH gab Moshe das Bundesgesetz für Yisrael am Berg Sinai:

2. Moshe 32:15-20+26-29,35
15 Mose kehrte um und stieg den Berg hinunter. In der Hand hielt er die beiden Tafeln mit dem Bundesgesetz. Sie waren vorn und hinten beschrieben. 16 Diese Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift darauf war von Gott selbst eingraviert worden. 17 Als Josua den Lärm hörte, den das Volk im Lager machte, sagte er zu Mose: "Es muss Krieg im Lager sein!" 18 "Nein", sagte Mose, "das klingt nicht wie Siegesjubel und auch nicht wie das Klagegeschrei nach einer Niederlage. Was ich höre, klingt nach Festgesang!" 19 Als Mose dem Lager näher kam, das Stierkalb erblickte und die Reigentänze sah, packte ihn der Zorn, und er zerschmetterte die Tafeln unten am Berg. 20 Dann nahm er das Stierkalb, das sie gemacht hatten, und warf es ins Feuer. Schließlich zermalmte er alles zu Staub und streute ihn auf das Wasser, das die Israeliten trinken mussten.
26 Mose stellte sich an den Eingang des Lagers und rief: "Her zu mir, wer für Jahwe ist!" Da sammelten sich alle Leviten um ihn. 27 Er sagte zu ihnen: "So spricht Jahwe, der Gott Israels: Jeder von euch hole sein Schwert! Dann geht ihr durch das ganze Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlagt alle Götzendiener, selbst wenn es der eigene Bruder, Freund oder Verwandte ist." 28 Die Leviten führten den Befehl Moses aus und töteten an jenem Tag etwa dreitausend Mann. 29 Darauf sagte Mose zu ihnen: "Weiht euch heute für Jahwe, damit er seinen Segen auf euch legt, denn keiner von euch hat den eigenen Sohn oder Bruder verschont."
35 Jahwe schlug die Israeliten, weil sie Aaron verleitet hatten, das Stierkalb zu machen.

Nachdem Moshe für Yisrael zu YAHWEH, seinem Gott, flehte, ließ dieser sich erbarmen und gab ihm erneut zwei steinerne Tafeln, beschriftet wie die zuvor und schloss auf dieser Grundlage seinen Bund mit dem Volk Yisrael! 




Einige Zeit später, als Gottes Sohn Yeshua seine Stellung bei YAHWEH verließ und auf die Erde kam um für die Sünden der Menschheit zu büßen und Erlösung zu bewirken, für jeden der dieses Opfer annahm, wurde er nach seinem Tod und der Auferweckung durch seinen Vater, wieder in den Himmel empor gehoben. Zuvor hatte er seinen Nachfolgern einen Tröster verheißen; den "Ruach ha' Kodesh", den heiligen Geist: 

"Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein." (Joh 14:16,17)
"Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe." (Joh 14:26)
"Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden." (Joh 16:12-13)



YAHWEH's Geist erfüllt die Gemeinde:

Apg 2:1-6,14-18,22-23,32,37-47
1 Als der "Tag des Wochenfestes: Schawuot" (Pfingsttag) anbrach, waren wieder alle am selben Ort zusammen. 2 Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen. Es klang wie das Tosen eines heftigen Sturms und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah, sich zerteilte und sich auf jeden Einzelnen von ihnen setzte. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen plötzlich an, in fremden Sprachen zu reden, so wie es ihnen der Geist eingab. 5 Zu dieser Zeit hielten sich gottesfürchtige jüdische Männer aus aller Welt in Jerusalem auf. 6 Als dann dieses Geräusch entstand, lief die Menge zusammen. Fassungslos hörte jeder die Apostel in seiner eigenen Sprache reden.
14 Da trat Petrus mit den anderen elf Aposteln vor die Menge und rief mit Begeisterung: "Ihr Männer von Juda und ihr alle in Jerusalem! Ich will euch erklären, was hier geschieht! Hört mir zu! 15 Diese Männer hier sind nicht betrunken, wie ihr denkt, es ist ja erst um neun Uhr früh. 16 Nein, hier erfüllt sich, was Gott durch den Propheten Joël gesagt hat: 17 'In den letzten Tagen werde ich meinen Geist auf alle Menschen ausgießen, spricht Gott. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen sehen und eure Ältesten Traumgesichte haben. 18 Sogar auf die Sklaven und Sklavinnen, die mir dienen, werde ich dann meinen Geist ausgießen, und auch sie werden prophetisch reden.
22 Männer von Israel, hört zu! Ihr wisst selbst, dass Gott durch Yeshua von Nazaret mächtige Taten, Wunder und Zeichen unter euch vollbracht hat. Auf diese Weise hat Gott ihn vor euch bestätigt. 23 Und diesen Mann habt ihr durch Menschen, die nichts vom Gesetz wissen, an den Pfahl nageln und töten lassen. Allerdings war es so von Gott beschlossen und vorherbestimmt.
32 Diesen Yeshua hat Gott auferweckt. Wir alle sind Zeugen davon. 33 Nun hat Gott ihn auf den Platz an seiner rechten Seite erhöht. Dort hat er die vom Vater versprochene Gabe des Heiligen Geistes erhalten und ihn jetzt über uns ausgegossen - wie ihr hier sehen und hören könnt.
37 Von diesen Worten waren die Zuhörer bis ins Innerste getroffen. "Liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?", fragten sie Petrus und die anderen Apostel. 38 "Kehrt um", erwiderte Petrus, "und lasst euch im Namen von Yeshua, dem Messias, auf die Sündenvergebung hin taufen! Dann werdet ihr den Heiligen Geist geschenkt bekommen. 39 Denn diese Zusage gilt euch und euren Kindern und allen, die jetzt noch weit weg sind. Sie gilt allen, die der Herr (Adonai YAHWEH), unser Gott, noch hinzurufen wird." 40 Er redete ihnen lange eindringlich zu und ermahnte sie: "Lasst euch aus dieser schuldbeladenen Generation herausretten!" 41 Alle nun, die seine Botschaft bereitwillig annahmen, wurden getauft. Etwa 3000 Personen kamen an jenem Tag dazu. 42 Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten. 43 Jeden Einzelnen ergriff eine tiefe Ehrfurcht vor Gott, und durch die Apostel geschahen viele Wunder und außergewöhnliche Zeichen. 44 Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. 45 Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte es und verteilte den Erlös an die Bedürftigen. 46 Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. 47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen. Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.






Samstag, 11. Juni 2016

Tag 37. Opferbereitschaft Teil 2.

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 37 behandelt im Buch die Andacht zum 6. Februar

Thema: Opferbereitschaft Teil 2.

"Denn ich werde schon geopfert..." 2. Timotheus 4,6

Mein Kommentar:

Ersteinmal tut es mir sehr leid, das ich schon wieder etwas hinterher hinke; der Umzug beansprucht mich doch mehr als gedacht, zwar habe ich noch freie Stunden, aber meine Konzentration ist dann auch nicht mehr die Beste. Dafür sind mir die Themen hier auch zu wichtig... ich schicke all diese Beiträge erst ab, nachdem ich tief genug in der Schrift und den Gedanken dazu, graben konnte. Ich bitte um euer Verständnis!

Wie oft werden wir durch Selbstzweifel daran gehemmt, Gott zu gefallen? 
Wir denken: "das können wir nicht... das ist zu schwer, zu hoch für uns... das fordert mehr Kraft als wir haben... diese Konsequenzen können wir einfach nicht tragen... wir sind zu schwach".

 "...ohne mich könnt ihr nichts tun", sagt uns Yeshua der Messias (Jesus Christus).
Also kommt es nicht auf unsere negativen Gefühle und Gedanken an, wie berechtigt sie auch sein mögen; denn wir berufen uns doch auf den Sohn Gottes und beten, das er in unserem Leben immer sichtbarer wird!

Kommt es also auf unsere Schwächen an - oder in erster Linie auf den Willen Gott gehören zu wollen, auf Seine Hilfe hoffen zu können?

Schon einige Ärzte verkünden, wie wichtig der Wille zur Genesung ist, z.B. bei Krebspatienten. Der Lebenswille, der Glaube/das Vertrauen und die Kampfbereitschaft mögen tatsächlich "Selbstheilungskräfte" aktivieren.
Im Umkehrschluss wissen wir ja auch, wie sich eine gequälte Psyche auf den Körper auswirken kann: u.a. durch Unruhe, Migräne, Bauchschmerzen, sogar zu Magengeschwüren bis hin zum Herzinfarkt!

Daher erklärt Oswald Chambers hierzu in seiner Andacht, ich zitiere:

"Bist du bereit, dich ganz und rückhaltlos zu verschenken? Das ist eine Entscheidung des Willens, nicht des Gefühls. Sage Gott, das du bereit bist, dich ganz für ihn aufzuopfern. Dann nimm die Folgen an, wie sie kommen, und beschwere dich nicht über das, was Gott dir vielleicht schickt. Gott lässt dich wahrscheinlich eine innere Krise erleben, in der dir niemand helfen kann. Äußerlich sieht dein Leben vielleicht aus wie sonst auch; die Änderung findet in deinem Willen statt. Wenn du die Krise in deinem Willen durchgestanden hast, dann ist es dir nicht mehr wichtig, wenn sie auf deine äußeren Verhältnisse übergreift. Wenn du die Sache nicht zuerst mit Gott auf der Ebene des Willens festmachst, wirst du im Ernstfall nur in Selbstmitleid verfallen."  

YAHWEH wird dich durch Seinen Geist erkennen lassen, was dich von ihm trennt und diese Blockaden auflösen, wenn du dich Ihm anvertraust! Denn du wirst sehen, das du selbst deine Begierden und falschen Wünsche kaum wegnehmen kannst; diese Anfechtungen sind da, "das Fleisch streitet gegen den Geist", wie Rabbi Sha'ul (Paulus) es formulierte. Gott muss es wegnehmen! Aber Er verlangt auch das wir in Anfechtungen zu Ihm kommen, damit wir nicht den Begierden unterliegen und wieder unter die Knechtschaft der Sünde geraten. Am Ende ist es ganz allein ER, der uns durch Yeshua für immer freimachen wird; sodass niemand von uns sich rühmen kann!

Was müssen wir wirklich opfern, um den Willen unseres Vaters wie Yeshua tun zu können? 

Sha'ul rät uns: "...zieht vielmehr den Herrn Yeshua den Messias an und tragt nicht Sorge für das Fleisch zur Befriedigung der Begierden." (Römer 13:14)

Und Yeshua, der Sohn Gottes, sagt: "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme seinen Pfahl auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten." (Lukas 9:23-24)

Ich habe soeben die Begebenheit der "drei Männer im Feuerofen" nachgelesen, im Buch des Propheten Daniel Kapitel 3. Das ist für mich eines der stärksten Zeugnisse, um für den Willen Gottes einzustehen - auf Leben und Tod!


Wir müssen alles im Blick auf das ewige Reich des Friedens betrachten. Richten wir den Blick zur Erde oder zum Himmel? Auf unsere Schwächen und Begierden oder auf Gott und Yeshua zu seiner Rechten?!

Möge der Schöpfer mit Euch sein und euren Weg ins neue Yerushalayim (Jerusalem) ebnen.


Shabbat Shalom

Donnerstag, 9. Juni 2016

Tag 36. Opferbereitschaft Teil 1.

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 36 behandelt im Buch die Andacht zum 5. Februar

Thema: Opferbereitschaft Teil 1.

"Und ob ich geopfert werde über dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen." Philipper 2,17

Mein Kommentar:

Wer sich schon intensiver mit Sha'ul (Paulus) in der Apostelgeschichte und dessen Briefen beschäftigt hat, wird erfahren, wieviel Leid und Demütigung er auf sich nahm, um dem Messias zu dienen, in dem er seine Auferweckung und Herrschaft in vielen Ländern verkündete. Dabei verfolgten ihn Juden und Heiden... es folgte Gefangenschaft, Mangel an Essen und Kleidung, körperliche Gewalt.
"Nur" um Yeshua (Jesus) den Menschen nahe zu bringen!

Bist auch du bereit dich für einen solchen Dienst zu opfern?
...Oder nur, um ab und zu ein Opfer zu erbringen, das dir nicht wehtut?

In einer Begegnung zwischen dem Sohn Gottes und einem jungen reichen Mann, fragte ihn dieser, was er noch "Gutes tun muss, um das ewige Leben zu gewinnen?"
Der Messias gab in seiner Antwort sechs der zehn Gebote wieder. Der Mann beteuerte all dies seit frühester Zeit einzuhalten. Aber er fühlte, dass ihm noch etwas fehlte. Ich denke, er spürte, das da noch etwas zwischen ihm und Gott stand. Etwas das ihn daran hindert, sein Herz ganz zu übergeben. Er war noch nicht frei. Wer sich noch an etwas Weltliches klammert, hat die Hände nicht frei um für das Reich Gottes zu arbeiten und volle Frucht zu bringen.

"Yeshua antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach. Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen." (Mt 19,21-22)

"Wenn du vollkommen sein willst..." sagte ihm der Messias. Er wollte wohl deutlich machen, das seine Bemühungen die Gebote zu halten schon sehr gut sind, aber das es noch mehr Liebe zum Ausdruck bringen und helfen würde, wenn er von seinem Überfluss denen gäbe, die völlig mittellos sind. Das wäre ein Zeugnis des Geistes, der neuen Herzenshaltung!
Manch einer versteht diesen jungen reichen Mann garnicht, ein anderer mag ihn bemitleiden. Es fiel ihm so schwer auf das zu verzichten, was er sich vielleicht hart erarbeitet hat und was ihm bestimmt auch "Sicherheit und Freude" gab. Wer an Reichtum gewöhnt ist, mag nicht mit jemandem tauschen, der Mangel leidet.

Aber Yeshua verspricht ihm etwas, nämlich das er für den Verlust einen "bleibenden Schatz im Himmel" haben würde! Denn all das Materielle wird vergehen:
"Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen." (Mat 6,20)

Es ist also nicht so, das ein Nachfolger, jemand der sich und sein Leben für den Messias opfert, alles verliert - nein, er gewinnt damit sogar viel Wertvolleres, als die Reichtümer, die man sich hier auf Erden anschaffen kann!

Genauso ist es uns verheißen, das das Wort Gottes, dieses "Schwert" ganze Familie spalten kann. Werden wir damit allein gelassen? Nein. Wer zu Gott kommt (und Yeshua ist der einzige Weg zu Ihm), der findet in Gott einen liebevollen Vater und in Yeshua einen Freund und Bruder und wird aufgenommen in die weltweite Familie der Glaubensgeschwister, die durch den Messias verbunden sind.

Eine eindrucksvolle Bibelstelle liegt in der Aussage, die Yeshua, kurz vor seinem Tod am Pfahl, aussprach:

Da nun Yeshua seine Mutter sah und den Jünger dabeistehen, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Darnach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich." (Joh 19:26-27)

Gott möchte nicht, das wir umsonst dazu bereit sein müssen alles aufzugeben, wenn es die Nachfolge erfordert und seinem Reich dient. Er verheißt uns aber Wunderbares, wenn wir Ihm diese Bereitschaft entgegen bringen. Gott hat zudem auch den Zehnten eingesetzt und nicht den "Fünfzigsten oder Achtzigsten". Sein Anliegen ist nicht uns willkürlich zu ruinieren, noch um uns dadurch zu demütigen.

Aber für viele Geschwister ist die Zeit bereits da, das sie alles - Haus und Gut - hinter sich lassen müssen, da man sie um des Zeugnisses des Sohnes Gottes verfolgt. Und das wird ein weltweites Phänomen. Daher werden wir in der Schrift so oft aufgefordert, die Bedürftigen zu unterstützen.
"Wenn ein Glied leidet, leiden alle mit." (1.Kor 12,26)

Wenn du nicht mitleidest, bist du dann wirklich das Glied im Leib des Messias, von dem du denkst und behauptest es zu sein?

Oswald Chambers beschreibt in seiner Andacht: "Es ist eine Sache, Gott so zu dienen, wie Er es will, wenn man als Held angesehen wird, aber eine ganz andere, wenn dir Gott eine Arbeit bestimmt hat, bei der dich andere als Fußabtreter benutzen. Vielleicht will Gott, dass du später mit Recht sagen kannst:
'Ich kann niedrig sein...'."

"Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; ich bin in allen Dingen und bei allen geschickt, beides, satt sein und hungern, beides, übrighaben und Mangel leiden. Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus." (Phil 4,12-13)

Ich schließe mit Worten des Messias, dem wir dienen wollen; aber es nicht nur "wollen", sondern auch tun - um dadurch unseren Vater im Himmel zu ehren!

"Und wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird's hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben." (Mat 19,29)


YAHWEH, dein Gott, gab seinen eingeborenen Sohn für dich - was bist Du bereit zu geben?

Liefert euch Ihm aus und lasst euch gebrauchen;
Er ist es wert und Er hält unsagbar viel für Euch bereit!

Shalom

Montag, 6. Juni 2016

Tag 35. Seine zwingende Autorität

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 35 behandelt im Buch die Andacht zum 4. Februar

Thema: Seine zwingende Autorität

"Denn die Liebe Christi drängt uns..." 2. Kor 5,14

Mein Kommentar:

Wie fühlt es sich an und was passiert, was verändert sich, wenn die Liebe des Messias uns drängt? Jeder Gläubige geht mit Gott seinen eigenen Weg; denn jeder Mensch ist unterschiedlich. Durch das Vertrauen zu Ihm und unserem gemeinsamen Ziel, für immer bei Ihm zu sein, verschmelzen wir zu Seiner weltweiten Gemeinde.

Wir wollen nun diesen Weg zu Gott gehen und Yeshua (Jesus) ist dieser Weg!
Als unser Vorbild hat er uns gezeigt, wem er sich zuwandte, wem er half, wie er mit den Menschen sprach und sie lehrte und heilte. Besonders den Außenseitern in der Gesellschaft brachte er große Aufmerksamkeit entgegen. Er nahm sich ihrer an und machte darauf aufmerksam, das auch viele Brüder von Leid betroffen sein werden: "Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen... Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Mat 25, 36+40)

Es gibt solche Menschen, die wir womöglich unser ganzes Leben lang mit keinem Blick gewürdigt haben, die bedürftig auf unsere Hilfe warteten und von uns keine bekamen... ja oft nicht einmal ein offenes Ohr. Wir waren so beschäftigt mit uns selbst, mit unserem Leben, unserem "kleinen Paralleluniversum" und liefen mit Scheuklappen durch die Welt; mit anderen Worten: neben uns verblasste alles! Das möchte der Messias umgehend ändern; denn nun, wo wir sein Opfer angenommen und uns ihm angeschlossen haben, gehören wir nicht mehr uns selbst.

Wenn der Geist Gottes in dir ist, dann ist dein Leib sein Tempel! (1.Kor 6,19)

Der Geist Gottes formt unsere Gesinnung und Lebenshaltung immer mehr zu der, die Yeshua selbst hat. Die frohe Botschaft über ihn, beschreibt nicht nur die außerordentliche Liebe zu den Menschen, für die er, um den Weg zum Vater freizumachen, an den Pfahl ging, sondern zeigt ebenso ein wahrhaft gottgefälliges Leben!

Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: "Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe." (Mat 3,17)

Wenn der heilige Geist in uns wohnt und diese Liebe uns drängt, dann verändert sich unser ganzes Sein! Uns werden dort die Augen geöffnet, wo wir immer weggeschaut haben und die Ohren geöffnet, wo wir sie bisher verschlossen haben. Wir bekommen ein neues Herz und beginnen die Menschen immer mehr so zu sehen, wie unser Vater und Yeshua es tun.

Die Wahrnehmung verändert sich und unser Gewissen wird geschärft, sodass der Geist uns daran hindern will, Hilfe zu unterlassen und das Ego in den Vordergrund zu stellen. Wir werden kleiner um damit Yeshua in unserem Leben zu erhöhen. So wie Yochanan (Johannes) der Täufer bzw. "Eintaucher" zu seinen Jüngern sagte: "Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen." (Joh 3,30) Er war schon sehr bekannt damals, doch das alles bedeute ihm absolut garnichts, im Hinblick auf den Messias! Allein um ihn geht es... damals wie heute.

Yeshua spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14:6)

Dieses Drängen der wahren Liebe, die von Gott ausstrahlt, habe ich meines Erachtens vor allem dann gespürt, als ich in der Straffälligen- und Obdachlosenhilfe tätig war. Etwas, worüber ich mir in meinem "fleischlichen" Leben noch keinerlei Gedanken machte. Es war so gesegnet und diese Freude "das Richtige zu tun" erfüllte mein Herz ganz und gar!


Schaffe Raum für die Liebe Gottes in dir und bemühe dich, das zu entfernen, was dich davon trennen will. Der Satan wird nicht müde werden, dir Steine auf den Weg zu Gott zu legen, daher klammere dich fest an deinen Vater im Himmel, berichte Ihm von deinen Unsicherheiten und Sorgen und erlaube Ihm einzugreifen und dir die Augen zu öffnen.

Möge er all diejenigen mit einem "neuen Herzen" segnen, die sich danach sehnen!

In Yeshua Namen...
ihr seid geliebt!!!


Shalom

Sonntag, 5. Juni 2016

Tag 34. Der Abschaum der Menschheit

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 34 behandelt im Buch die Andacht zum 3. Februar

Thema: Der Abschaum der Menschheit

"Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht..."
1. Korinther 4,13

Mein Kommentar:

Wir leben in einer Zeit, in der Kriege aus Profitgier oder "religiösen Eifer" mit grausamen Waffen gekämpft werden; in einer globalisierten Welt, in der nahezu alles miteinander vernetzt ist. So kommt es, das wir per Live-Übertragung dabei sein können, wenn sich z.B. in Nordafrika eine Geiselnahme ereignet oder irgendwo ein Schiff untergeht, eine Seuche ausbricht, die Erde bebt... Auch wenn sich Lügen und Halbwahrheiten in die Medien mischen und gemischt werden, können wir immer weniger behaupten: "davon hätten wir nichts gewusst!".
Und doch sehen wir Tag für Tag nur Ausschnitte und nicht das gesamte Geschehen. Davon allein weiß Gott, unser Vater! All die Grausamkeiten durch liebloses, ungerechtes Handeln liegen vor Ihm, niemand ist in der Lage seine Sünden vor Ihm zu verbergen.

Er hat Liebe für seine Schöpfung und jeden Menschen, aber besondere Liebe hat er zu Seinem auserwählten Volk. 

"Da sagte Yahweh zu Abram: "Zieh aus deinem Land weg! Verlass deine Sippe und auch die Familie deines Vaters und geh in das Land, das ich dir zeigen werde! Ich will dich zu einem großen Volk werden lassen; ich werde dich segnen und deinen Namen bekannt machen. Du wirst ein Segen für andere sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen. Alle Sippen der Erde werden durch dich gesegnet sein." (1. Mo 12:1-3)

Schon dort kündigte YAHWEH, Elohim Yisraels (Gott Israels) bereits an, das Sein gesegnetes Volk, nicht nur von anderen Menschen gesegnet, sondern auch verflucht wird.

Im Galaterbrief heißt es: "Die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne."
Auch uns gelten Gottes wunderbare Zusagen und Verheißungen, aber auch die Konsequenz der Verfolgung und Verachtung, denn noch herrscht der Widersacher und treibt in der Welt sein Unwesen: "Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt." (Offenbarung 12,9)

Satan hasst alles was zu Gott gehört, da er lieber selbst angebetet werden will, was so viele Menschen wissentlich oder unwissentlich auch tun; er lockt sie auf den breiten Weg der scheinbaren Freuden und lehrt sie die Befriedigungen des Fleisches! Sein Ziel ist ihre Verdammnis, damit sie Gott nicht in Ewigkeit preisen werden. Da ihm die breite Mehrheit folgt, wird auch die Verfolgung Yisraels immer weiter voranschreiten.

Yeshua, Gottes Sohn, unser Messias, prophezeite seinen Nachfolgern:
"Und ihr werdet gehaßt sein von jedermann um meines Namens willen."
(Lukas 21,17)

Yisrael kommt scheinbar nicht zur Ruhe, bis ihr Erlöser wiederkehrt... oder doch?

"Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." (Joh 16:33)
"Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Yeshua Maschiach,…" (Roemer 5:1,10)
"Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede." (Roemer 8:6)

Der wahre Shalom (Friede) ist eine Frucht des Geistes, den Yeshua selbst angekündigt hat, ihn uns hinterlassen zu wollen! Wenn wir jetzt oder zukünftig mit Anfeindung, Demütigung, Verfolgung und Leid konfrontiert werden, um seinet Willen, dann ist Gottes Liebe in ihm und sein Friede ausschlaggebend dafür, das wir nicht verzweifeln werden! Wir können nicht nur heute darum beten, das Er in uns stark ist, wenn wir schwach sind, sondern das wir in den kommenden Prüfungen standhaft und treu bleiben. Yeshua wurde in ALLEM geprüft und er hat sich tagtäglich zum Vater gewandt und sein Ziel nie aus den Augen gelassen. Er tritt auch für uns ein, wenn wir wieder einmal fallen... aber es liegt an uns, die Hand zu ergreifen, die Gott uns entgegen streckt, und nicht liegen zu bleiben. Die Verfolgung wird zunehmen, das Predigen wird schwieriger... Satan und seine Dämonen rüsten sich zum finalen Kampf: gönnt' ihnen aber keinen Sieg, keine einzige Seele sei ihm gegönnt!

Wir sind alle Geschöpfe Gottes und ich bete, das wir uns ausstatten lassen mit den Früchten und der Waffenrüstung des Geistes! YAHWEH ist treu und voller Gnade:

"Denn ich bin Yahweh, dein Gott, ich bin Yisraels heiliger Gott, und ich rette dich! Ägypten gebe ich als Lösegeld für dich, Nubien und Seba noch dazu. Weil du mir wert und teuer bist, weil ich dich liebe, gebe ich Menschen an deiner Stelle hin, ganze Völker für dein Leben. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Von dort, wo die Sonne aufgeht, hole ich deine Nachkommen zurück, und von dort, wo sie untergeht, sammle ich euch ein." (Jes 43:3-5)

Seid gesegnet mit folgenden Worten:
"Der Gott aber der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, daß ihr völlige Hoffnung habet durch die Kraft des heiligen Geistes." (Roemer 15:13)

In Yeshua' Namen,
amen - so sei es!


Shalom mit Euch


Samstag, 4. Juni 2016

Tag 33. Die zwingende Kraft der Berufung

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 33 behandelt im Buch die Andacht zum 2. Februar

Thema: Die zwingende Kraft der Berufung

"Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!"
1. Korinther 9,16

Mein Kommentar:

"Nichts ist leichter als gerettet zu werden, denn das tut Gott ganz allein, so wie er will - "wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet..." (Jes 45,22)" Zitat O.C.

Der Tod des Messias am Pfahl verheißt Errettung für diejenigen, die daran glauben, das er für alle Sünder der Welt starb und zu einer lebendigen Hoffnung vom Vater auferweckt wurde. Aber seine Nachfolger zu werden, das Bedarf einer klaren Entscheidung!

Oswald Chambers will durch seine Andacht verdeutlichen, das es nicht dasselbe ist, von der persönlichen Rettung zu erzählen, wie zum Predigen berufen zu sein, "...es ist nur ein Beispiel, das man für die Predigt gebrauchen kann."

Was uns in unserem "vorigen Leben" wichtig war, wie z.B. Geld/Karriere, Aussehen, Ansehen, Liebschaften, Hobbies oder andere Aktivitäten, denen wir viel Zeit zurechneten... all das tritt dann in den Hintergrund, wenn wir den Ruf Gottes hören, beziehungsweise ihn durch Seinen Geist in uns wahrnehmen. Dann wird es uns wie Sha'ul (lat. Paulus) ergehen, wenn wir den Drang und das Verlangen danach haben, die frohe heilsbringende Botschaft zu verkündigen.

"Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!"
"Das 'Wehe mir' gilt für einen Menschen, der versuchen würde andere Pläne zu verfolgen, obwohl dieser Ruf ihn erreicht hat", beschreibt Oswald Chambers eindringlich.

Der ein oder andere wird folgendes Erlebnis schon gehabt haben: Die Botschaft trifft auf viele taube Ohren und Unverständnis... aber wie wunderbar ist es dann, wenn einer von 10 oder 100 Menschen zuhört, Fragen stellt, auf Erklärungen wartet, es voller Neugier wie ein Schwamm aufnimmt und sich davon angesprochen und herausgefordert fühlt, um sich weiter damit zu beschäftigen! Das ist so ein angenehmes, freudiges Gefühl, wenn der Funke der Liebe Gottes überspringt.

Ob der "Same" dann auf guten Boden fällt, wie in Yeshuas berühmten Gleichniss, das wissen wir nicht; das liegt auch nicht in unserer Hand. Selbst jemand, der von Gott und dem Evangelium heute nichts hören will, wird sich zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht daran erinnern und dann womöglich erkennen, das es doch wahr ist!?!
Wir können es nicht wissen.

"Der Wind weht wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist es mit jedem, der da aus dem Geiste geboren ist."
(Joh 3:8)

Wir sollen Verkündiger und nicht Bekehrer sein! Die Bekehrung wird allein durch den Geist Gottes vollzogen, wenn der vorhandene Wille, die Offenheit und das Vertrauen zu Gott da sind.

Um Gott wirklich dienen zu können als Seine nützlichen Verkündiger, als Menschen die Nächstenliebe leben, müssen wir uns an Yeshua orientieren und uns immer wieder auf ihn berufen. Denn er vertritt uns vor dem Vater, weil wir uns trotz Glauben noch immer in diesem unvollkommenen Zustand befinden. Daher sagt uns der Messias:

"Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun" und wiederum, "Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Joh 15:5 / Lukas 11:23)

Das ist eine klare Ansage. Das Leben welches er hier auf Erden führte, ist unser Vorbild und seine Worte legen uns die Richtlinien Gottes so aus, damit wir immer mehr begreifen können, worum es Gott geht, nämlich das wir Liebe zu IHM und Liebe untereinander haben. Es geht hier nicht um verbissene, verkrampfe Gesetzlichkeit ohne Geist. Erst durch den heiligen Geist werden wir immer mehr Verlangen und Freude haben an Gottes Leitfaden für ein Leben, das Ihm gefällt; wenn das geschieht, dann weil Seine Torah auf unsere Herzen geschrieben wird!


Mit allen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Rückschlägen, wollen wir uns unserem allwissenden und allmächtigen Schöpfer anvertrauen und in diesem Vertrauen zu Ihm leben; bereit für das, was Er mit uns vorhat... von dem wir jetzt noch nicht einmal erahnen können, was es sein wird!

Habt Vertrauen... seid gesegnet damit!


Shabbat Shalom


Donnerstag, 2. Juni 2016

Tag 32. Der Aufruf Gottes

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 32 behandelt im Buch die Andacht zum 1. Februar

Thema: Der Aufruf Gottes

"Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen..." 1. Korinther 1, 17

Mein Kommentar:

Was Oswald Chambers unter diesem Punkt in seiner Andacht beschreibt, schließt an den letzten Kommentar an. Daher möchte ich ihn zuerst zitieren:
"Wir neigen dazu, die Heiligung des Einzelnen zum Schwerpunkt unserer Predigten zu machen. Paulus (hebr. Sha'ul) spricht nur von persönlichen Erlebnissen, um etwas zu erklären, nie als Selbstzweck... Es ist ungerecht zu sagen, Jesus Christus (hebr. Yeshua Maschiach) hätte für die Erlösung gelitten, damit ich den Zugang zu Gott habe. Jesus Christus hat all das auf sich genommen, um die ganze Welt zu erlösen und sie vollkommen wiederhergestellt in Gottes Gegenwart zu bringen."

Wieder gilt es: weg von uns selbst... von dem Schauen auf die eigene Erlösung. Natürlich dürfen wir uns daran freuen und unsere Bekehrung durch den Geist als Zeugnis sehen, das Gott mit uns ist. Aber Yeshua starb nicht nur für dich und mich allein, der Aufruf Gottes lautet daher nicht: "Zeige allen wie dankbar du für deine Errettung bist", sondern sinngemäß: "verkündigt allen Enden der Erde das der Tod des Sohnes Gottes so kostbar war, um jeden Mensch, der es annehmen will, von Schuld freizukaufen!"

Es ist ein Angebot an alle Menschen auf diesem Planeten, jeden Einzelnen! 

Sei ehrlich und schau, ob du Gott nicht auch ständig um Hilfe, Vergebung und Führung bittest - für dich allein?? Tja, vielleicht auch für deine Freunde? ...Aber denkst du auch an den Rest der Welt? Denkst du an die Milliarden verlorener Menschen, die in der Finsternis sind und deren Augen für die Wahrheit noch verschlossen sind?

Ja, uns ist verheißen das der Weg zur Erlösung schmal ist und der breite Weg in die Verdammnis führt. Wissen wir dennoch, wer bereit ist, den schmalen Weg zu betreten? Wer sich im Innern nach Gottvertrauen, Befreiung, ewiger Liebe und Frieden sehnt? Es kann der Nachbar sein, die Frisörin, der Mensch der beim Amt sitzt und sogar dein Erzfeind, der dich vielleicht heute noch im Visier hat, weil er vom Satan verführt wird. Im Grunde dürfen wir niemanden hassen, weil nur der Widersacher Gottes hinter allem Unrecht und Übel steckt. Er hat viele Menschen auf seine Seite ziehen können - aber vielleicht glauben die meißten von ihnen nicht mal das der Satan existiert? Ob sie es glauben oder nicht ist auch sekundär, weil sie verloren sind, das heißt getrennt von Gott leben.

Im Blick darauf, das Soviele noch nichts von Gottes Heilsplan für sie wissen, werden unsere persönlichen Beschwerden doch klein und nebensächlich.

Unser Auftrag lautet: Hinaus in die Welt... oder wie Wolfgang Dyck einmal treffend bezeichnete: "Den Christus haben die Christen zu bringen!"
Genauso ist es, wir sind ausgesondert, der Welt von dieser frohen Botschaft, dem Evangelium, zu berichten!
Das kann auf verschiedene Weise passieren, wie der Geist es leitet... darauf kommen wir bestimmt noch zu sprechen.

Aber diesen Gehorsam brauchen wir erst einmal: die Bereitschaft dazu den Messias überhaupt verkünden zu wollen, wie es ihn und unseren Vater im Himmel preisen wird! 

Vertraue dich YAHWEH, deinem Schöpfer, im Gebet an. Du stehst hier, auf dem Boden der Welt, die Satan so stark im Griff hat und beeinflusst. Willst du nicht dazu beitragen, das Gottes Licht auch durch dich in diese Finsternis scheinen kann? Ist es nicht faszinierend, das Er UNS in seinen Plan involviert und wir Teil davon werden dürfen?

Yeshua sagte seinen Nachfolgern vor seiner Hinrichtung am Pfahl:
"Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprechet: Gelobet sei, der da kommt im Namen YAHWEHS. (des "HERRN") Amen und Amen.


Wir preisen YAHWEH und Yeshua für die Liebe und Gnade, die sie schenken!

Herzliches Shalom!