Dienstag, 31. Mai 2016

Tag 31. Erkennst du deine Berufung?

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 31 behandelt im Buch die Andacht zum 31. Januar

Thema: Erkennst du deine Berufung?

"... berufen und dazu bestimmt, Gottes gute Botschaft bekannt zu machen..." Römer 1:1

Mein Kommentar:

"Unsere Aufgabe ist nicht in erster Linie vollkommene Menschen zu sein, sondern das Evangelium Gottes bekannt zu machen", mit diesen Worten beginnt die Andacht von Oswald Chambers. Ich bin ganz hellhörig. Denn ein Thema begegnet mir und anderen Geschwistern immer wieder: die Gefahr um sich selbst zu kreisen. Als man noch Teil "der Welt" war, mit ihren Begierden und Machenschaften, da wurde einem der Egoismus vielleicht sogar schon anerzogen. Wer die Werbung im Fernsehen gesehen hat, weis worauf es in dieser Gesellschaft ankommt: sich selbst zu optimieren und sich nur das Beste zu gönnen... es spaßig und bequem zu haben!

Aber wer abkehrt und Yeshua nachfolgt, der muss sich nur an ihm orientieren. Er tat hier nicht einfach was er wollte und nahm auch niemals den Weg des geringsten Widerstandes auf sich. Er ordnete sich seinem Vater im Himmel unter. Yeshua tat allein Gottes Willen und das für uns, für die Menschen, um zu sammeln was verloren ist und Licht in diese Finsternis zu bringen. Er handelte völlig selbstlos und erlitt so Vieles, um uns frei zu machen, uns loszukaufen von der Schuld, die wir auf uns geladen haben!

"Eine untadelige Lebensführung kann uns nicht retten; sie kann nur Zeichen sein, dass Christus uns gerettet hat. Wenn wir an unsere gute Wesensart glauben, dann werden wir untergehen, sobald es ums Ganze geht. ...Gott kann mich nicht frei machen, wenn ich mich nur für mich selbst interessiere. Paulus (hebr. Sha'ul) Interessierte sich nicht für sich selbst. Er stand Gott ohne Rücksichten, ohne Vorbehalte zur Verfügung, und Gott hatte ihn zu einem einzigen Zweck "ausgesondert": das Evangelium Gottes bekannt zu machen." (Zitat Oswald C.)

In der vorangegangen Kommentaren fiel das ein oder andere Mal, das wir ohne Auftrag nicht berufen werden. Den ersten Jüngern wurde gesagt, sie sollten an die Enden der Erde gehen und die gute Botschaft bringen! Wir sollen das Wort Gottes kennen, es weitergeben und durch unseren Wandel lebendige Zeugnisse sein.
Unser Wandel, innerlich wie äußerlich, ist das "von neuem Geborensein", durch den heiligen Geist, wie es der Messias beschrieb. Das ist auch authentisch vor den Menschen, sie sehen es und denken darüber nach und erkennen vielleicht dadurch, welche Kraft dahinter steckt. Denn einige von uns waren vorher geplagt von Süchten und Depressionen, redeten lästerlich und haben bewusst gelogen und betrogen; nicht das das nun nicht mehr vorkäme, aber unser Herz, unsere Haltung dazu, sollte sich inzwischen völlig verändert haben. Wir reden keine Sünden mehr schön, wir forschen nach dem Willen Gottes und sind bereit Dinge und Eigenschaften aufzugeben, die im Grunde selbstzerstörerisch sind. Unser Vater im Himmel will wirklich unser Bestes. Wir erkennen das nicht immer sofort. Wir wünschen uns oft noch die falschen Sachen oder Ereignisse für unser Leben, aber auch das weiß Er! Er kennt unsere Schwächen und wir wissen, das YAHWEH seit jeher den Menschen seine Hilfe anbot. Wir müssen nur den ersten Schritt tun, auch wenn es eine Menge Überwindung kostet - gerade dann ist es womöglich lebensnotwendig!

Zusammengefasst: wir werden berufen, um Gott zu dienen! Dazu gehört es auch Nächstenliebe zu üben und Sein Licht weiter strahlen zu lassen, in dem wir mutig davon berichten und vorleben, welche Liebe Gott und sein Sohn Yeshua für uns Menschen haben. Schaut auf den Messias, er scheute sich nicht zu den Armen, Kranken und zu den Besessenen zu gehen. Er konnte bei dem Anblick einfach nicht wegsehen. Wo immer Menschen waren, fühlte er mit ihnen und predigte das Reich Gottes unentwegt!

"Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht: "Wie lieblich sich die Füße derer, die den Frieden verkündigen, die das Gute verkündigen! Aber sie sind nicht alle dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja sagt: "YAHWEH, wer glaubt unserm Predigen?" So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus dem Wort Gottes." (Römer 10:14-17)

Ahmt den Sohn Gottes nach, aus Liebe die er euch erwiesen hat. Sein Leben war Gott wohlgefällig; nehmt den Auftrag war, nehmt Eure Berufung an!


Shalom und YAHWEH's reichen Segen!

Montag, 30. Mai 2016

Tag 30. Die schwierige Entscheidung

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 30 behandelt im Buch die Andacht zum 30. Januar

Thema: Die schwierige Entscheidung

"Samuel aber fürchtete sich, Eli anzusagen, was ihm offenbart worden war."
1. Sam 3,15

Mein Kommentar:

Fürchten wir uns auch davor, das anzusprechen, was Gott uns offenbart hat?
Es ist ja nicht so, als würden wir nur Zustimmung bekommen, wenn wir von der Bibel und der frohen Botschaft reden. Ganz und garnicht. Aber genau das ist uns verheißen und wir wissen, das der schmale Weg keinen großen Anklang findet. Der Sohn Gottes, Yeshua der Messias, in welchem die Erlösung ist, sagte seinen Nachfolgern:

"Denkt ihr vielleicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? 
Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung." (Lukas 12,51)

In den darauf folgenden Versen spricht er sogar von Spaltungen in den Familien: Väter und Söhne, Mütter und Töchter, werden sich gegeneinander auflehnen. Das Wort Gottes, das "Schwert", dringt sehr sehr tief. Sind wir bereit diese "Waffe" zu benutzen, obwohl sie Zwietracht und Trennungen mit Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten, bewirken kann? Jeder, der das Wort Gottes in seinem täglichen Leben anwenden will, muss sich darauf gefasst machen. Es bleibt oft nicht dabei belächelt zu werden, oder das jemand einen unschönen Witz darüber macht. Es wird Anfechtungen geben, vielleicht nicht heut oder morgen, aber wenn du es mit Gott ernst meinst und Ihm wirklich dienen willst, dann wird Satan dir seine dämonische Armee auf den Hals schicken und mit allen seinen Mitteln versuchen, dich wieder aus dem Licht in seine Finsternis zu ziehen. 

Als Kinder Gottes leben wir wie Gäste auf dieser Welt, in diesem Land, dieser Gegend... Materielles sollen wir nicht begehren, sondern es soll uns von Nutzen sein, denn das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen. Wir sollen ein geistliches Leben führen und die Begierden des Fleisches töten. Wir sind in einen Kampf getreten, den Rabbi Sha'ul (Paulus) oft sehr genau beleuchtet hat, denn auch er blieb davon nicht verschont. Es gehört dazu!

Nun kommen wir aber in Kontakt mit Menschen, die Teil dieser Welt, dieses Systems sind und oft auch keinerlei Probleme damit zu haben scheinen. Es gibt kaum noch Tabus in unserer Gesellschaft, alle sind mittlerweile dermaßen abgestumpft, das es schon schwierig wird über wahre Liebe zu reden, wenn hier jede zweite Ehe geschieden ist. Im Fernsehen läuft nur Mord und Totschlag und Intrigen und die Popmusik im Radio ist zum großen Teil sexistisch. Und dann schickt uns Gott wie "Schafe unter die Wölfe" um ihnen zu erzählen, das das alles falsch ist und gegen Seinen Willen?

Als schon einmal das Wort YAHWEH's, des Allerhöchsten, an den Propheten Ezechiel (Hesekiel) erging, wollte Er auch ihm die Angst und Zweifel nehmen, indem Er sprach:
"Ich sende dich zu den Leuten mit dem frechen Gesicht und dem harten Herzen. Ihnen sollst du sagen: 'So spricht Yahweh, Adonai (der Herr)!' Ob sie dann hören oder nicht... Doch du, Mensch, hab keine Angst vor ihnen! Lass dich von ihren Worten nicht einschüchtern! Auch wenn Dornen dich umgeben und du auf Skorpionen sitzt: Fürchte dich nicht vor ihren Worten und erschrick nicht vor ihren Mienen! Sie sind nun mal ein stures Volk." (Hes 2:4-6)

Warum Gott dies den Propheten und auch uns zumutet, erklärt Er im 33 Kapitel mit aller Deutlichkeit:

"Wenn ich einem Menschen, der sich von mir gelöst hat, den Tod androhe, du sagst ihm aber nichts, um ihn vor seinem Weg zu warnen, so wird dieser Gottlose zwar sterben, wie er es verdient hat, aber dich werde ich für seinen Tod verantwortlich machen. Wenn du den Gottlosen jedoch vor seinem Weg warnst, damit er umkehrt, er sich aber nicht von seinem falschen Weg abbringen lässt, wird er wegen seiner Schuld sterben. Aber du hast dein Leben gerettet." (Hesekiel 33:8-9)

Das muss erstmal verinnerlicht werden! Es hat nichts mit einem gern gepredigten "Wohlfühlevangelium" zu tun, wie es heutzutage Hochkonjunktur hat. Nein, es geht nicht darum, Menschen Honig um den Mund zu schmieren, sondern sie darüber aufzuklären, das der breite Weg auf dem sie gehen, in die Verdammnis führt. Es geht um Leben und Tod;
und den Auftrag davon zu berichten, bekamen alle Nachfolger des Messias!

Wir laufen nicht herum und erschüttern das Weltbild der Menschen, weil es uns solchen Spaß macht, sondern weil es eine logische Konsequenz aus gelebter Nächstenliebe ist!

Wir sollen selbstlos und nicht selbstzentriert und gegenüber anderen gleichgültig sein.
Du bekommst eine Offenbarung von Gott, um sie weiterzugeben und es den Menschen direkt vorzuleben, wie es ist, Ihm zu dienen und Sein Kind sein zu dürfen!

Er spricht auch DIR Mut zu, wenn du in der Bibel die Aufträge an die Propheten und Apostel durchliest. Es sind alles warnende und gute Beispiele und Zeugnisse für uns.

YAHWEH's Sohn wurde sogar Fleisch wie Du und ich; er wurde belächelt, verleugnet, gedemütigt und getötet; nicht um uns Angst zu machen, sondern um uns zu zeigen, das ein Leben verbunden mit Gott, den Tod wert ist. Er hält besseres für uns bereit, als dieses kurze chaotische Leben. Er hält es aber nur für die bereit, die Ihm Vertrauen entgegen bringen und ihren Worten Taten folgen lassen. Denn nicht jeder der "Herr, Herr" sagt, wird gerettet...

"Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. Wer ihm vertraut, wird nicht verurteilt, wer aber nicht glaubt, ist schon verurteilt. Denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist der einzigartige Sohn Gottes. Und so vollzieht sich das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren schlecht. Wer Böses tut, scheut das Licht. Er kommt nicht ans Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer sich aber nach der Wahrheit richtet, tritt ans Licht, denn so wird sichtbar, dass sein Tun in Gott gegründet ist." (Joh 3:17-21)

Ich schließe mit einem Sprichwort, das es auf den Punkt bringt:
"Wenn dein Glaube dich nichts kostet, dann ist er auch nichts wert!"


Möge YAHWEH Euch mit Mut und Zuversicht segnen, damit ihr alle Verluste, die ihr in dieser Welt haben werdet, um seinen Willen ertragen könnt!

Shalom

Sonntag, 29. Mai 2016

Der Baum der Erkenntnis... und der Freiheit?

Gedanken zu:
Der Baum der Erkenntnis... und der Freiheit?

...mir begegnet wieder der interessante Gedanke, das Gott den Baum der Erkenntnis, dessen Sinn-Existenz in Eden ich hier beleuchten möchte, geschaffen hat - um der "Freiheit der Menschen" Willen? Denn vorher gab es für die ersten Menschen keine Handlungsmöglichkeit um Gottes Autorität abzulehnen?! Dieser Baum gab ihnen erst den "Spielraum", mit weitreichenden Konsequenzen, ja... Denn der Baum stellte sie vor eine Entscheidung: das Vorrecht die Erkenntnis von Gut und Böse ganz Gott zu überlassen und im Vertrauen zu Ihm zu leben; oder von der Frucht zu essen, um scheinbar für sich selbst bessere Entscheidungen treffen zu können, in Verbindung mit mehr Wissen und Macht, was absurd ist, da sie von der einhergehenden Konsequenz des Todes, wussten bzw. davor gewarnt wurden...! Stellt man sich eine Waage vor, so kann man förmlich sehen, das Chavah (Eva), umso mehr ihr Gottvertrauen durch die Halbwahrheiten der listigen Schlange (Satan) belastet und niedergedrückt wurde, gleichzeitig die Neugier nach oben schnellte und Überhand nahm. Sie gab der Verlockung nach, weil sie dem Misstrauen in ihren Schöpfer Raum gab und einem Wesen Glauben schenkte, das ihr nichts (Gutes) getan hatte, sondern nur Behauptungen und Zweifel streute, um die Spaltung von Menschen und Gott zu bewirken. So geschah es auch. Bis dahin kannten Adam und Chavah nur das Gute, denn alles war gut, wie Gott es zu Anbeginn schuf. Selbst Satan, als Erzengel Lucifer, war vor seinem Hochmut und seinem Fall gut gewesen. Er sprach zwar durch die Schlange im Paradies, jedoch entfaltete er erst seine böse Macht, als Chavah und Adam sie ihm gaben, durch diese lebensverändernde, Tod und Leid bringende Entscheidung. Es gab daraufhin eine räumliche Trennung - die Verbannung aus dem Garten Eden. Jedoch rechnete Satan nicht damit, das Gott etwas persönliches von Ihm, nämlich seinen heiligen Geist, in diejenigen Menschen ausgießt, die Sehnsucht nach Ihm haben und mit der Schuld, der Erbsünde, sowie der darauf folgenden Sünden, nicht leben wollen. Er befähigt also die Menschen, die Ihn aufrichtig suchen, durch die Vergebung in Yeshua (Jesus), wieder Seinen Willen zu erkennen und ein Verhalten das in Gottes Augen gut ist, neu zu erlernen. Der Opfertod des Messias machte den Weg dafür frei und er lebte uns auf dieser Erde so ein Gott wohlgefälliges Leben vor.

Daran will ich mich orientieren und es gibt noch viel von ihm zu lernen und viel Gelerntes umzusetzen, mit Gottes Hilfe - durch die Führung seines Geistes!

Das waren ein paar Gedanken, die ich gern mit Euch teilen wollte.


Shalom und noch eine gesegnete gute Nacht... sowie eine erfüllte neue Woche!


Samstag, 28. Mai 2016

Tag 29. Wie kann man so unwissend sein!

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 29 behandelt im Buch die Andacht zum 29. Januar

Thema: Wie kann man so unwissend sein! 

"Herr, wer bist du?" Apostelgeschichte 26,15

Mein Kommentar:

Sha'ul (lat. Paulus) war erschrocken, als der auferweckte Messias vom Himmel her zu ihm sprach. Wie konnte es sein, das er sich gerade ihm offenbarte?

"...denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen!"(Apg 9:15)
So sprach der Sohn Gottes von ihm! Sha'ul verfolgte Yeshua, ohne ihn persönlich gekannt zu haben, indem er die Gemeinde, d.h. den Leib des Messias bekämpfte. Obwohl er ein Schriftgelehrter war, war er blind für diese Wahrheit gewesen und wollte die bestrafen, die anders dachten. Bis ihm Yeshua selbst erschien und er durch den heiligen Geist Erkenntnis und eine neue Haltung bekam und ausgerüstet wurde zum guten, geistigen Kampf!

Hast du Yeshua als deinen Herrn angenommen, oder dienst du noch dem Fleisch?

Du solltest es anhand des Galaterbriefs überprüfen: (Kap 5:19-21,24-26)
"Was unsere Natur hervorbringt, ist offensichtlich: sexuelle Unmoral, Unsittlichkeit und Ausschweifung, Götzendienst und Zauberei, Feindseligkeit, Streit und Eifersucht, Zornausbrüche, Intrigen, Zwistigkeiten und Spaltungen, Neidereien, Sauforgien, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich warne euch, wie ich das schon früher getan habe: Wer so lebt, wird in Gottes Reich keinen Platz haben.
Menschen, die zu Yeshua, dem Messias, gehören, haben die eigene Natur mitsamt den Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht. Wenn wir nun durch den Geist Gottes das neue Leben haben, so wollen wir es auch in diesem Geist führen. Wir wollen nicht ehrgeizig unsere Eitelkeit befriedigen und uns gegenseitig herausfordern oder beneiden."

Wir haben erfahren, das es nicht richtig ist, Gott auf selbst gewählte Weise und Überzeugung hin zu dienen. Wer Seinen Geist nicht hat, oder nicht auf ihn hört, der wird nur emotional und unbedacht handeln und darauf wird kein Segen sein!

Wir sollen auf Yeshua hören, denn die Schrift sagt, das selbst unser eigenes Herz trügerisch sein kann. Wie aber wissen wir, ob wir wirklich schon zu ihm gehören?

"Und an dem merken wir, daß wir ihn kennen, so wir seine Gebote halten. Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind. Wer da sagt, daß er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat." (1. Joh 2:3-6)

Ob wir im Geist des "Antichristen" leben, oder auf den Geist der Wahrheit hören, welchen Yeshua seinen Nachfolgern als Tröster versprach; das erkennen wir durch unser Handeln - in unserem Lebensstil! So wird aus Unwissenheit Gewissheit.


Auf alles, was wir in diesem Leben um Messias' Willen verlieren werden, kommt es am Ende nicht an! Die Aussicht, wenn wir ihm treu sind, ist das ewige Leben im Lichte Gottes, auf einer wunderbaren neuen Erde!

Möge YAHWEH's Wort unsere Leuchte sein auf dem schmalen Weg durch die Finsternis! Wir wollen dankbar dafür sein, das Er uns durch den Messias, unseren Herrn, Rabbi und Bruder Yeshua, seine helfende Hand entgegenstreckt!
"Und jedes Geschöpf, das es gibt - im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und im Meer - hörte ich mit einstimmen: "Dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm gebühren Preis und Ehre, Ruhm und Macht für immer und ewig!" Offenbarung 5,13


Amen und Shalom.

Freitag, 27. Mai 2016

Tag 28. Jesus verfolgen?

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 28 behandelt im Buch die Andacht zum 28. Januar

Thema: Jesus verfolgen?

"Saul, Saul, was verfolgst du mich?" Apostelgeschichte 26,14

Mein Kommentar:

Wäre Oswald Chambers am heuten Abend zu Gast... wir hätten Redebedarf bis zum Morgengrauen, aufgrund seiner Andacht, die mich gerade intensiv beschäftigt!

Sha'ul (Saul/Paulus) war bekanntermaßen ein gesetzestreuer Pharisäer, der von sich selbst sagte: "dem Eifer nach war ich ein unerbittlicher Verfolger der Gemeinde; und gemessen an der Gerechtigkeit, die aus der Befolgung der Torah kommt, war ich ohne Tadel."
(Phil 3,6)

Er war ein gebildeter Torahgelehrter, der von einem der berühmtesten Rabbiner gelernt hatte. Das heißt, Sha'ul besaß Wissen und Ansehen bei den Juden.
Er hielt die Nachfolger von Yeshua dem Messias für eine gefährliche Sekte, darum setzte er sich so stark für ihre Verfolgung ein. Er hielt es für seine Pflicht und fälschlicher Weise für einen guten Kampf zur Verteidigung des Glaubens.

Wohin dieser Eifer führen kann lesen wir in Joh 16, 2
"Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch tötet, wird meinen, er tue Gott einen Dienst daran."

Das Menschen ja aus verschiedensten Beweggründen sündigen, steht hier nicht zur Debatte. Hinter jeder Sündhaftigkeit aber steht der Satan; und wie es im Garten Eden der Fall war, sagt Satan nicht: "tue dies oder das, dann du wirst zu Grunde gehen und die Perspektive auf dein ewiges Leben mit Gott verlieren", nein, das würde seine potentiellen Opfer ja abstoßen; vielmehr spielt er mit Verlockungen, Versprechungen und weckt Begierden, die uns und anderen nur Schaden zufügen. Aber er versucht es immer so dazustellen, als würde man sich im Recht fühlen. Das macht denjenigen, der in seine Fänge gerät, so uneinsichtig für die begangenen Sünden. Der Satan flüstert: "Es ist schon okay... andere würden es genauso machen", oder "sie haben es doch verdient".

Eigenwille versus Gotteswille:

Wir wollen aber nicht dem Satan nachgeben, denn sein Ende können wir jederzeit nachlesen. Wir wollen Gott anhängen, nicht in erster Linie damit Er daraufhin etwas für uns tut, uns segnet, beschützt und befreit, nein... sondern weil Er der Schöpfer und die größte Macht im Universum ist; weil Er uns zu seinen Anbetern und Dienern berufen hat!!

Sha'ul musste erkennen, dass er "Nichts" ist, wenn er keine Liebe in sich hat; diese Erkenntnis bewog ihn in den folgenden Zeilen das Wesen der Liebe (...und somit auch das Wesen Gottes) klarer zu definieren:
"Liebe hat Geduld. Liebe ist gütig. Sie kennt keinen Neid. Sie macht sich nicht wichtig und bläht sich nicht auf; sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen und trägt Böses nicht nach; sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem stand."
(1. Korinther 13:4-7)

Daran sieht man sehr deutlich, welchen Charakterwandel Sha'ul durch die Begegnung mit Yeshua und den Geist Gottes durchlebte. Ein impulsiver, zorniger Mann wird einfühlsam und demütig. Obwohl er alles aus seinem früheren Leben verlor... verfolgt, gesteinigt und schließlich ins Gefängnis geworfen und getötet wurde, hielt er an der Wahrheit und der Liebe Gottes fest, die ihm in Yeshua erschienen ist. Aus seinem physischen Kampf wurde ein geistiger und die Gegner waren nicht länger die Nachfolger des Messias; diese auserwählte Gemeinde wurde sogar seine neue Familie. Sha'uls Kampf war nicht beendet, sondern bekam eine neue Wendung:

"Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis, gegen die bösartigen Geistwesen in der unsichtbaren Welt." (Epheser 6:12)

Vom Verfolger zum Verfolgten um des Sohnes Gottes' Willen!

Ich weis das wir alle uns wohl schon gegen Yeshua auflehnten... den Gott doch zu unserem Herrn erhöht hat. Wir lehnen uns auf, wenn wir nicht auf den Geist Gottes hören, welchen er uns gegeben hat. Anstatt ihn zu betrüben, möchte wir danach streben ihn zu erfreuen und durch seine Kraft reichlich Früchte zu tragen! Als Erwiderung auf Gottes gnadenreiche Liebe, wollen wir seinem Geist in uns Raum geben, damit er wachsen kann und uns völlig ausfüllt. Es ist ein Prozess und wer sich selbst unter Druck setzt ist mit einem Gebet zum Vater sicher besser beraten. Nehmt die Hilfe an, die Er bereithält und seid dankbar, das auch ihr schon einen persönlichen Wandel durchmachen durftet und noch werdet.

Der Messias spricht: "Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen."
(Mt 11,29)


Einen gesegneten Shabbat Shalom!

Donnerstag, 26. Mai 2016

Tag 27. Die Haltung überdenken

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 27 behandelt im Buch die Andacht zum 27. Januar

Thema: Die Haltung überdenken

"Sorgt nicht um euer Leben..." Mt 6,25

Mein Kommentar:

Ich beginne mit Oswald Chambers, der alle Nachfolger des Messias, mit folgenden Worten aufmerksam machen will:
"Dass "die Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum" und die Lust auf anderes das Wesen Gottes in uns ersticken könnten (Mt 13,22), das ist eine Warnung, die öfter wiederholt werden muss. Von diesen ständig wiederholten Angriffen sind wir nie frei. Wenn es gerade nicht um Nahrung und Kleidung geht, dann vielleicht um Geld oder zu wenig Geld, um Freunde oder Mangel an Freunden oder um schwierige Lebensumstände."

Die alltäglichen Dinge, Sehnsüchte und Probleme, dürfen nicht zum Hauptanliegen in unserem Leben werden. Nichts darf ein Schatten auf die Beziehung zu Gott werfen! Er möchte für uns sorgen und wir dürfen Ihm alles anvertrauen und es in Seine Hände legen.

Ich ertappe mich auch immer mal wieder dabei, mich zu sorgen oder mich nach Menschen zu sehnen, bei denen ich in der Vergangenheit bereits die Erfahrung machte, dass sie mich eher von Gott hinfort rissen, statt meinen Glauben zu stärken. Menschen, die mich entmutigten, die nicht nach Gottes Richtlinien lebten und mir Energie und Vertrauen raubten. Ich trug meinen Teil bei, in dem ich das zuließ! Aber diese Menschen und auch alles andere was zur Vergangenheit gehört, will sich hier und dort den Weg in die Gegenwart bahnen.

"Diese Dinge dringen ständig auf uns ein und sie werden uns überschwemmen und mitreißen, wenn wir dem Geist Gottes nicht erlauben, die Angriffe abzuwehren", schreibt uns Oswald Chambers. Recht hat er!

Genauso wie Vergangenes uns oft nicht loslassen will, ergeben sich auch neue Herausforderungen und Kontakte, die uns ganz schnell Sorgen bereiten können. Viele Anfechtungen entstehen auf unvorhersehbare Weise, in Bereichen in denen man noch keinerlei Erfahrungen sammeln konnte. Ein neuer Arbeitsplatz, eine neue Stadt, eine schwierige Krankheit oder Krise in der Familie, der Ehe, oder eine tiefe Traurigkeit, die sich noch garnicht lokalisieren lässt.

"Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Messias Yeshua (Jesus Christus)!" (Philipper 4:4-7)

Auch Sha'ul (Paulus) spricht in seinen Briefen davon, das er Mangel und Überfluss kennenlernte in seinem Leben, jedoch brachte nichts ihn davon ab, Gott zu dienen und seinem Auftrag nachzukommen. Ob Hunger, Krankheit, Spaltungen oder Verfolgung... der Messias hat das Leid dieser Welt an seinem eigenen Körper erfahren, um für uns einzustehen. Auf ihn dürfen wir uns berufen und durch ihn werden wir vor Gott in weißen Gewändern stehen können.


Wenn euch die Sorgen überkommen, dann legt alles vor YAHWEH, "denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet"(Mt 6,8) und beschäftigt euch mit seinem wundervollen Vorhaben, das am Ende dieser Weltzeit auf uns zukommen wird! Strebt nach seinem Reich... "und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen." (Offenbarung 21:4)

Behaltet unter allen Umständen den Fokus auf Gott und seinen Sohn. Selbst in schwierigen Phasen, in denen man "nicht beten kann", kann man sich Ihm in der Kontemplation nähern und in Seiner Gegenwart ausruhen und daraus Liebe, Kraft und Klarheit schöpfen!


In Yeshua' verbunden;
meine Gebete sind mit Euch.

Shalom

Dienstag, 24. Mai 2016

Tag 26. Bewusst für Gott da sein

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 26 behandelt im Buch die Andacht zum 26. Januar

Thema: Bewusst für Gott da sein

"Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet... sollte er das nicht viel mehr für euch tun...?" Mt 6,30

Mein Kommentar:

Noch einmal betrachte ich die gestrige Andacht, die Oswald Chambers mit diesen Worten schloss: "Lebe in ständiger Erwartung und gib Gott Raum einzugreifen, wie Er will".

Gott erwarten; in seinem Wort lesen und hören was Er den Menschen zu sagen hat... natürlich; aber ganz "bewusst  für Ihn da sein"? Wie schaffen wir das?
Wir neigen dazu, in viele Aussagen eine Menge hinein zu interpretieren, obwohl das manchmal völlig unnötig ist. Der Vers beispielsweise, der uns zusagt: "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen", (Mt 6, 33) der erfordert, dass wir das genauso im Vertrauen annehmen, ohne darüber zu grübeln und zu mutmaßen, ob, wann oder wie das geschehen wird. Denn darum geht es nicht und wir bekommen nicht in alles Einsicht!

Wer auf Gott fokussiert ist und bereit ist, zu welcher Arbeit auch immer... der seinem Schöpfer sich mit seinem ganzen Leben anvertraut, der darf auch fest erwarten, das Gott Ihn hält, hilft und führt! Psalm 23 spricht sehr gut davon; es ist der erste Psalm den ich auswendig lernte, weil er mir soviel Zuversicht und Kraft gibt, dadurch, das mein Gottvertrauen gestärkt wird!

Im 1.Petrus 5:6-8 wird uns gesagt:
"So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch. Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge."

Sich unter Gottes Hand zu demütigen, hat also nicht damit zu tun, das wir über Ihn nachdenken und nur reden... sondern Ihm vertrauen, gehören und gehorsam sind.
Alle Sorgen dürfen wir auf Ihn werfen, "denn er sorgt für euch". Nüchtern und wachend zu sein, bedeutet aufzupassen und das zu schützen, was Gott uns geschenkt hat. Also auch die Arbeit an Seinem Reich, sowie vor allem die direkte persönliche Zeit mit Ihm, das Gebet, nicht zu vernachlässigen, und sich nicht von den "Sorgen der Welt" fort treiben zu lassen. So ist es auch mit der kostbaren Vergebung, das wir sie nicht wieder in den Dreck treten, sondern für das höchste Geschenk, für unser Leben jetzt und in Ewigkeit, erachten. Wir müssen uns bewusst machen, das Gott sich Beziehung mit uns wünscht, das wir Seine Kinder sind, die Ihm auf der Erde dienen dürfen!

Wir müssen uns wieder dem lebendigen Gott bewusst werden!

"Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet... sollte er das nicht viel mehr für euch tun...?", sagt uns sein Sohn.

"Immer wenn unsere Beziehung zu Gott Schaden nimmt, dann deswegen, weil wir uns einbilden, wir wüssten es besser als Jesus Christus. Dann öffnen wir uns für die "Sorgen der Welt" (Mt 13,22)  und vergessen dieses "viel mehr", das Gott uns zusagt." (Zitat O.C.)

Wir machen es oft unnötig kompliziert und der Teufel kann jede Unaufmerksamkeit ausnutzen! Daher vertraut täglich auf das Wort Gottes und bleibt beständig in ihm; denn es ist zuverlässig und wahr!!!!!!!!


Shalom und Liebe, wünsche ich Euch allen!