Dienstag, 28. Juni 2016

Tag 43. Hörst du Gott zu?

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 43 behandelt im Buch die Andacht zum 12. Februar

Thema: Hörst du Gott zu?

"...und das Volk sagte zu Mose: "Rede du mit uns! Wir werden auf dich hören. Gott soll nicht mit uns reden, sonst müssen wir sterben." 2. Mo 20,19

Mein Kommentar:

"Meist sind wir Gott nicht bewusst oder absichtlich ungehorsam; wir hören Ihm einfach nicht zu. Gott hat uns seine Gebote gegeben, aber wir beachten sie nicht - nicht aus willentlichem Ungehorsam, sondern weil wir ihn nicht wirklich lieben und achten." (Zitat Oswald Chambers)

"Doch wer mich liebt und meine Gebote hält, dem schenke ich meine Gunst auf tausend Generationen hin." (2. Mo 20,6) Diese Worte der Verbindung von Liebe und Gehorsam wiederholte der Schöpfer durch seinen Sohn in Joh 14,15. Genauso aktuell ist es noch heute!

Wie oft hören wir auf menschliche Ratschläge und folgen menschengemachten Regeln und Gesetzen? Doch die heilige Schrift antwortet: "Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen." (Apg 5,29) Wenn wir menschlichen Gesetzen folgen, werden wir im Alltag nicht anecken und wir sollen uns ja auch unterordnen, solange es eben nicht gegen Gott geht! Sein Wille ist der höchste Maßstab und erstrebenswert für uns. Seine Gebote außer Acht zu lassen ist daher ziemlich fahrlässig und töricht. In verschiedenen Gesellschaften gibt es diverse Verhaltenskodexe und auch in einer Partnerschaft, in der man dem anderen nicht schaden will, sondern vielmehr an einem harmonischen Miteinander arbeitet. Gottes Richtlinien bewahren uns vor allerlei Übel, Schmerz und Gefahren; es ist die einzig richtige Gebrauchsanleitung fürs Leben, denn der Autor ist allwissend, spricht die Wahrheit und irrt sich somit nicht! Unser Vater im Himmel ist vertrauenswürdig, daher betont Er immer und immer wieder, das Sein auserwähltes Volk, zu welchem Er Dich zählt, wenn du den Messias als Sühnopfer für deine Schuld angenommen hast, auf Ihn hören und Ihm vertrauen soll. Wir mögen nicht alles auf Anhieb begreifen, das ist wahr... wir müssen damit leben, das Gottes Gedanken höher sind als unsere:

"Der Gottlose verlasse seinen Weg, der Schurke seine schlimmen Gedanken! Er kehre um zu YAHWEH, damit er sich seiner erbarmt, zu unserem Gott, denn er ist im Verzeihen groß! "Meine Gedanken sind nicht wie eure Gedanken, und eure Wege nicht wie meine Wege!", spricht YAHWEH. "Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, / so weit reichen meine Gedanken über alles hinaus, was ihr euch denkt, und meine Möglichkeiten über alles, was für euch machbar ist. (Jes 55:7-9)

Vielleicht spricht Oswald Chambers in seiner Andacht auch in dein Leben, mit den folgenden Worten: "Oft hören wir gern Erfahrungsberichte von Christen, wollen aber nicht, das Gott selbst zu uns spricht. Warum haben wir solche Angst davor, Gott reden zu hören? Weil wir wissen: Wenn Gott spricht, müssen wir entweder tun, was Er sagt, oder Ihm sagen, das wir nicht gehorchen wollen. Wenn es aber nur ein Mitarbeiter ist, der zu uns redet, haben wir das Gefühl, wir könnten nach Wahl gehorchen oder nicht. Wir sagen dann: Das siehst eigentlich nur du so, auch wenn ich nicht bestreiten will, das du vielleicht Gottes Wahrheit sagst."

Er hat es damit ziemlich auf den Punkt gebracht. Schon zur Erdenzeit des Messias liefen viele Menschen hinter diversen Rabbinern, Gelehrten aber auch falschen Propheten und Zauberern hinterher; von denen sie sich Anerkennung, Erlösungswege und Wunder erhofften und sicher oftmals nur an ihrem Ruhm teilhaben wollten. Heutzutage ist es natürlich nicht anders. Der Papst z.B. der sich "Heiliger Vater" nennen lässt und dessen Ring so gern geküsst würd, zieht Hunderttausende an, wenn er in Rom seinen Urbi et Orbi Segen spricht oder auf "Welttournee" geht und sich bejubeln lässt. Mächtige Menschen, bzw. Einflussreiche üben auf das gemeine Fußvolk eine riesige Faszination aus. Wieso dann Gott der Allmächtige nicht, der Himmel und Erde schuf; der König des gesamten Weltalls ist? 

Seither ist es wohl derselbe Grund, der uns vom richtigen, gottgefälligen Weg ablenkt, wie damals in Eden; nämlich das Flüstern des Satans. Aber wem wollen wir gehorchen und zu wem gehören? Möchten wir uns zu den Gottlosen oder zu Yisrael zählen lassen; mit einer lebendigen Hoffnung leben oder der Sinnlosigkeit verfallen?
Wenn man sich solche konkreten Fragen stellt, fällt die Entscheidung doch umso leichter!

Mit dem Satan an der Seite wird man nur immer mehr verkommen und verrohen, weil man geistig stirbt; aber mit YAHWEH und Yeshua an der Seite, kann selbst der leibliche Tod uns nicht mehr fürchten:

"Wer wird es wagen, diese Auserwählten Gottes anzuklagen? Gott selbst erklärt sie ja für gerecht. Wer kann sie verurteilen? Yeshua der Messias (Jesus Christus) ist doch für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist auferweckt und sitzt an Gottes rechter Seite und tritt dort für uns ein. Was kann uns da noch von Christus und seiner Liebe trennen? Bedrängnis? Angst? Verfolgung? Hunger? Kälte? Lebensgefahr? Das Schwert des Henkers? Es kann uns so ergehen, wie es in der Schrift heißt: "Weil wir zu dir gehören, sind wir mit dem Tod bedroht; man behandelt uns wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind." Aber durch den, der uns geliebt hat, sind wir in all diesen Dingen überlegene Sieger. Denn ich bin überzeugt: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch andere Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder hohe Kräfte noch tiefe Gewalten - nichts in der ganzen Schöpfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Yeshua dem Messias, unserem Herrn." (Römer 8:33-39)

Also hört auf euren lieben Vater, der es gut mit euch meint und nehmt seinen Sohn zum Vorbild!


Seid gesegnet,
Shalom

Samstag, 25. Juni 2016

Tag 42. Bestimmt Gott dein Denken?

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 42 behandelt im Buch die Andacht zum 11. Februar

Thema: Bestimmt Gott dein Denken?

"Frieden gibst du dem, der dir vertraut." Jes 26,3

Mein Kommentar:

Oswald Chambers spricht in seiner Andacht von der Gefahr das Denken durch Vernachlässigung verkümmern zu lassen; die Gedanken und Aufmerksamkeit auf allerlei Götzen zu richten, aber nicht auf den allmächtigen Gott, welcher spricht:
"Wendet euch mir zu und lasst euch retten, ihr Menschen von allen Enden der Welt! Denn ich bin Gott und keiner sonst!" (Jes 45,22)

"Wendet euch mir zu...", genau das tat auch König David, als er beispielsweise in der Wüste Juda war und sprach: "Wenn ich mich zu Bette lege, so denke ich an dich; wenn ich erwache, so rede ich von dir." (Psalm 63:6)

Wenn wir unser Denken auf Gott richten, dann kann Satan in uns keinen Raum gewinnen. Deshalb ist die Bibel, die von Gott inspirierte heilige Schrift, auch so eine brillante Waffe im Kampf gegen den Widersacher und seine Dämonen. 

Auch Yeshua, der Gesalbte d.h. Messias, hat aus den hebräischen Schriften (umgangssprachlich AT) zitiert, als ihn der Satan in der Wüste in Versuchung bringen wollte. Der Sohn des Höchsten, auch "Sohn Davids" genannt, hielt dem Satan das Wort wie ein Schild entgegen, bis der Teufel chancenlos von ihm abließ und daraufhin Engel kamen, um Yeshua zu dienen. Wir müssen ebenso verfahren, denn er ist unser Vorbild. 

Unser Schöpfer möchte unser Denken verändern, unsere Sinne schärfen und uns Kraft geben. Er möchte uns Dinge erkennen lassen und uns zu Dingen befähigen, von denen wir vorher nichts wussten... Er will uns aufwecken und die Blase in der wir leb(t)en zum platzen bringen und uns zeigen, was es bedeutet YAHWEH, den Heiligen Yisraels, zum Gott und Vater zu haben!

Die Schrift spricht davon, das Sein auserwähltes Volk Ihm anhangen und gehören soll; dazu gehört natürlich Gehorsam und volle Aufmerksamkeit und Verlangen nach Ihm, seinem Sohn und der eingegebenen Schrift, die Er uns, gnädig wie Er ist, zur Verfügung stellt, um unser Vertrauen auf Ihn zu festigen!

Das will Satan aber verhindern. Ihm liegt daran uns auf den breiten, schillernden, "einfacheren" Weg zu locken, uns abzulenken von jedem Gedanken an Gott; unsere Sünden derart anzuhäufen, das wir vielleicht an den Punkt kommen zu denken: "da steht zuviel zwischen Gott und mir... ich kann nun nicht mehr zu ihm kommen, warum sollte Er mir das vergeben?" Das ist Satans ganze Absicht. Daher ist es so wichtig sich durch den heiligen Geist ganz und gar vereinnahmen und beschützen zu lassen. "Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes." (Römer 8.14) Wenn wir uns unreinen Gedanken und fleischlichen Gelüsten hingeben, dann betrüben wir den Geist Gottes und stoßen ihn von uns!

"...macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir "Abba!", Vater, zu Gott sagen." Römer 8.15
"Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen dabei von seinem Geist bestimmt und von der Wahrheit erfüllt sein." Joh 4.24

Es gibt soviel mehr noch von und über Gott, unseren Vater, zu verstehen, zu bestaunen, zu vertrauen... "Wer anklopft, dem wird aufgetan", wir müssen es nur tun. Ich glaube fest daran, das Gott uns schon bei dem ersten Schritt, den wir auf Ihn zugehen, begleitet. Er bewirkt schließlich das Wollen und das Vollbringen. (Phil 2,13) Sein Wort ist nicht nur eine Anleitung für ein friedliches, soziales Miteinander, oder für die richtige Ernährung, sondern auch die Waffe, die wir für den Kampf benötigen, wenn wir Yeshua's Opfertod stellvertretend für uns in Anspruch nehmen und zu "seinem Leib" werden möchten.

Sha'ul (Paulus) schrieb Timotheus, den er liebevoll "seinen Sohn" nannte, folgende Worte:
"Darum erinnere ich dich an die Gabe Gottes, die du empfangen hast, als ich dir die Hände auflegte: Entfache sie neu in dir! Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung. Darum schäme dich nicht, unseren Herrn zu bekennen und auch zu mir zu stehen, seinem Gefangenen. Sei bereit, für die Heilsbotschaft zu leiden. Gott wird dir die Kraft dazu geben - Gott, der uns gerettet und berufen hat, zu seinem heiligen Volk zu gehören. Er hat sich dabei nicht nach unseren Leistungen gerichtet, sondern nach dem, was er lange vorher selbst beschlossen hatte, und der Gnade, die er uns in Yeshua Maschiach (Jesus Christus) schon vor allen Zeiten geben wollte. (2. Timotheus 1:6-9)


Unser Gebet für Yisrael und all diejenigen die YAHWEH noch hinzufügen wird, soll ein Bitten um Gottes Liebe und Geist sein, damit wirklich Sein Wille in unseren Leben geschehen kann, im Namen dessen, der diese Welt bereits überwunden hat: Yeshua!


Amen und Shabbat Shalom

Donnerstag, 23. Juni 2016

Tag 41. Bist du blind für Gott?

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 41 behandelt im Buch die Andacht zum 10. Februar

Thema: Bist du blind für Gott?

"Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat dies geschaffen?..." Jes 40,26

Mein Kommentar:

Ich habe bereits nebenbei meinen Umzug erwähnt, und soweit ist er im Groben und Ganzen geschafft. Nur leider verfüge ich noch nicht über einen Internetanschluss in der neuen Wohnung und so kommt es derzeit noch zu Verspätungen beim Hochladen der Beiträge. Es wird sich künftig wieder bessern; ich arbeite daran!

Heute geht es um das Sehen... nicht das gegenständliche Sehen, sondern das Betrachten Gottes! YAHWEH, der Allmächtige, ist Geist und dennoch offenbart Er uns sein Wesen durch seine Schöpfung. Ebenso wie ein Schriftsteller oder ein Künstler durch seine Werke betrachtet werden kann. Dadurch zeigt sich, was der Person, oder in diesem Falle Gott, besonders wichtig ist, worauf Er viel wert legt und wieviel Liebe in der Schönheit und im Detail seiner Schöpfung verborgen liegt.

Wir gehen beispielsweise mit dem Hund in den Park oder paddeln einen Fluss entlang, fahren zum sonnen an den Strand und kaufen Erdbeeren auf dem Wochenmarkt - als wäre all dies selbstverständlich! Dabei vergessen wir so manches mal, das alles was wir sind, sehen, fühlen, erleben... auf wunderbare Weise durch Gott erschaffen wurde. (Ich möchte nun aber nicht abschweifend von der oft fehlenden Dankbarkeit für das was wir haben, reden.)

Im Volksmund sagt man gern: "Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters!". Dieser Satz verdeutlich bereits, das Schönheit nur empfunden werden kann, wenn man etwas wirklich betrachtet. Wir werden auch nicht satt davon den Partner, den wir lieben, zu betrachten, Kinder oder Haustiere; und wir entdecken ständig etwas neues, überraschendes, einmaliges und liebenswertes an ihnen. Musik, die wir sehr mögen, hören wir ganz intensiv und achten auf alle Nuancen, genauso bei den Büchern, die unsere Vorstellungskraft weiter ausbilden und uns so z.B. das Gefühl geben, das Robinson Crusoe garnicht allein auf der "einsamen Insel" strandete, weil "wir ja ständig dabei waren und alles mit ihm zusammen durchlebten".

Erst wenn das Herz für jemanden oder etwas schlägt, dann werden wir immer sensibler für die Details, die wir vorher garnicht wahrnehmen konnten. Die wahre Liebe macht uns nicht blind, nein, denn wahre Liebe öffnet einem erst die Augen. Dadurch erschließt sich uns Existenzielles, das Warum und Wodurch wir erschaffen wurden sind. Gott schuf den Menschen "als sein Ebenbild; als Mann und Frau". In der Liebe zueinander ergänzt man sich mit den Eigenschaften, die Gott reflektieren: man ist achtsam, zuvorkommend, stets hilfsbereit... man erfreut sich an dem Wohl des anderen! Daher kommen wir als Gläubige überhaupt nicht drum herum, von unserem Schöpfer und Seiner Liebe zu uns Menschen, Zeugnis zu geben. Nicht nur weil es absolut wundervoll und erstaunlich ist, sondern weil Er in uns durch seinen Geist bewirkt, das die Errettung unserer Mitmenschen uns nicht gleichgültig sondern wichtig wird.

YAHWEH's Schöpfung, von der wir Teil sind und in der wir leben dürfen, bietet Anlass genug um von Ihm zu reden, ja vielmehr zu schwärmen! Der sogenannte Urknall, die Evolutionstheorie (es ist ja eben nur eine Theorie von vielen!) und der Kreationismus stehen einander gegenüber und stellen uns eine vielfältige Diskussionsbasis zur Verfügung. Letztens hörte ich beispielsweise noch den Satz: "Darwin wäre kein Darwinist gewesen, in dem Sinne wie wir es heutzutage (falsch-)verstehen." Die gefallene Welt, in der der Widersacher Satan herrscht, wird nach und nach ihrer blendenden Lügen überführt und wir sollen dazu beitragen: "Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf..." (Epheser 5:10-11)

Der Satan möchte den Menschen vermitteln, das Himmel und Erde keine Zeugnisse für Gottes Allmacht sind und rein zufällig aus dem Nichts entstanden sind, sodass es Gott de facto garnicht gebe und ihn, Satan den Oberteufel, sowieso nicht. Ja so hätte er es gern und keine Lüge ist ihm zu schade um die Menschheit auf eine falsche Fährte zu locken. Das der breite Weg sehr sehr breit ist, erkennen wir daran, das seine Lügen weltweit verbreitet sind und wir sie als Kinder schon in den Schulen gelehrt bekamen, sowie in naher Zukunft alle Schulklassen mit der Genderideologie umgekrempelt werden; da der Satan so ein ungemein kreativer, hinterlistiger Lügner ist.

Die Schöpfung steht natürlich zu Beginn der Bibel und viele, die anfangen wollen diese Schrift zu lesen, starten eben dort. So auch Menschen, die ihre Bibel vielleicht durch uns bekamen oder darauf gestoßen worden sind. Dementsprechend wird es einige Fragen aufwerfen und wir tun gut daran, uns auf solche möglichen Gespräche vorzubereiten. Informieren, prüfen, darüber beten und danken, danken, danken: für YAHWEH, unseren lieben Vater und Schöpfer, für Yeshua, seinen Sohn in welchem unsere Erlösung liegt, für alles was wir haben, was wir sind, wohin wir kommen werden und besonders was Gott uns darüber erfahren lässt, durch Sein Wort und Seinen Geist!

Augen auf wenn ihr durch die Welt geht; Gott hat alles und jeden Tag gemacht, Er kennt jeden Winkel und jedes Blatt. Um sich dafür zu sensibilisieren empfehle ich den Film "Tree of life", in dem genau das angesprochen wird: die fehlende Gottesbeziehung der Menschen, Gottes Wahrnehmung durch die Natur und in der Liebe und weitere Sinnfragen über Seine und unsere Existenz.


Lasst Euch von YAHWEH's Wesen faszinieren und erlebt Ihn / lebt mit ihm, in eurem Alltag, wohin ihr auch geht, und in wessen Gegenwart ihr seit...!

"Und YAHWEH Elohim, (der HERR, Gott) bildete den Menschen, Staub von dem Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; und der Mensch wurde eine lebendige Seele." Atmet einmal ganz tief ein und macht Euch das wieder bewusst!


Shalom

Samstag, 18. Juni 2016

Tag 40. Geistliche Erschöpfung

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 40 behandelt im Buch die Andacht zum 9. Februar

Thema: Geistliche Erschöpfung

"Der ewige Gott, YAHWEH (der HERR) ..., wird nicht müde noch matt..." Jes 40, 28

Mein Kommentar:

Dem Messias nachzufolgen und "täglich seinen Pfahl auf sich zu nehmen" kostet Kraft und es wird uns zur völligen Erschöpfung bringen, wenn wir uns nur auf unsere eigenen begrenzten Kräfte verlassen und nicht auf die Kraft Gottes, um deren Vorrat wir uns sorgen müssen.

In Joh 4:14 erklärt uns Yeshua: "Wer aber trinkt von dem Wasser das ich ihm geben werde, den wird nimmermehr dürsten in Ewigkeit, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm ein Quell werden von Wasser, das sprudelt zu ewigem Leben." Es ist also kein automatischer Vorgang, das dort plötzlich diese für alle Zeiten sprudelnde Quelle in uns da ist. Der Sohn Gottes verheißt es denjenigen, die davon trinken werden. Wir müssen also schon etwas dazu tun:
1. zum lebendigen Wasser gehen, welches er verkörpert und 2. daraus trinken, es verinnerlichen, so dass es uns in "Fleisch und Blut" übergeht.

Menschen, die noch nicht selbst vor Gott getreten sind oder Ihn persönlich gesucht haben, die aber Fragen und Sehnsüchte auf dem Herzen haben, deren Seelen nach Antworten und Wahrheit dürsten, diese werden auch uns über den Weg geschickt werden. Wir können dann, da wir von dem Wasser und Brot des Lebens Yeshua sprichwörtlich getrunken und gegessen haben, davon weiter geben und diese geistliche Nahrung teilen. Für diesen Zweck vermehrt Gott sie in uns! 

Warum wir für Gott, unseren Vater; und Yeshua, unseren Herrn, arbeiten?
Es ist ein Wollen und Sollen, denn es ist ein Auftrag an uns, die Gemeinde Gottes, Sein Licht in dieser finsteren Welt scheinen zu lassen und es gilt als Dank für die Vergebung, die wir durch das Opferlamm Gottes, Seines Sohnes, erhalten haben!

Ich persönlich merke schnell eine innere Unruhe, Unausgewogenheit und Ausgezehrtheit, wenn ich es vernachlässige, Gottes Gegenwart zu suchen; in der Anbetung, im bewussten Betrachten seiner liebevoll gestalteten Schöpfung, in Seiner heiligen Schrift, die Er mir anvertraut, sonst läge sie nicht hier vor mir. Welch ein Privileg und ein Segen! Solches nicht in Anspruch zu nehmen und nicht direkt aus Gott, der ewigen Kraftquelle, zu schöpfen, stimmt mich einfach missmutig. Das sind dann Zeiten, in denen der Widersacher es geschafft hat, mich abzulenken... teils durch den alltäglichen bürokratischen Wahnsinn, oder durch Erkrankungen und Anfeindungen, durch mir nahestehende Personen. Der Satan kennt eben unsere Schwächen und er will die kurze Zeit die ihm noch bleibt nutzen und alles tun, um uns kraftlos, mutlos, willenlos... gottlos, zu machen. 

Wenn eine spezifische Anfeindung sich in deinem Leben bemerkbar macht, dann vergiss nicht das Sprichwort "Ein Dieb steigt nicht in ein leeres Haus ein". Es muss dort etwas geben, das den Satan verärgert und reizt, etwas was er dir unbedingt stehlen will. Das höchste Gut, das wir haben, ist wohl Gottvertrauen. Nur Er kann uns aus Satans Fängen entreißen... jedoch wird dieser es nicht billigend hinnehmen. Der Widersacher kämpft um das, was ihm verloren ging, nur kann er nicht mit derselben Macht kämpfen wie Gott und Yeshua. Er unterliegt ihnen und wir können sein Ende in der Schrift nachlesen. Sobald die gefallenen Engel Euch mal wieder ängstigen und verführen bzw. von Gott und der Wahrheit wegführen wollen, dann denkt an ihr Ende: das sie geworfen werden "in das ewige Feuer, das bereitet ist den Teufeln und seinen Engeln." (Mt 25:41)

Um also bei Kräften zu bleiben, müssen wir die Quelle in Anspruch nehmen, die Gott uns bietet. Sein Sohn Yeshua sagt: "Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden." 
Joh 10,9

Auch Yeshua suchte vor, während und nachdem er hier auf Erden wandelte, ununterbrochen den Willen des Vaters zu tun, Ihn bei allen Gelegenheiten zu verherrlichen und dadurch in Verbindung mit Ihm zu sein. Wir dürfen uns Gott lobend und dankend in Yeshua' Namen nähern und uns dem Vater mit Fürbitten, beschwerlichen Lastern und jeglichen Sorgen völlig anvertrauen!
Er ist für uns da und wird niemanden zurückweisen, der Ihn aufrichtig sucht. 

WWJD - What would Jesus (Yeshua) do? 
Das in unterschiedlichen Situationen zu wissen, ist eine riesige Hilfe; doch dafür müssen wir die Evangelien auch kennen und immer wieder hineinschauen - den geistigen Vorrat auffüllen!


Ich wünsche allen Mitlesenden und der gesamten Schöpfung YAH's noch einen gesegneten Shabbat shalom! 


Bildquelle
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Donnerstag, 16. Juni 2016

Tag 39. Der Preis der Heiligung

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 39 behandelt im Buch die Andacht zum 8. Februar

Thema: Der Preis der Heiligung

"Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch..." Thess 5,23

Mein Kommentar:

"Heiligung bedeutet, dass wir uns intensiv auf Gottes Standpunkt konzentrieren. Sie bedeutet, dass wir alle körperlichen, seelischen und geistlichen Kräfte nur für das pflegen und bereithalten, was Gott will... Einige von uns haben noch nicht angefangen die Heiligung zu erleben, weil wir noch nicht verstanden haben, was Heiligung für Gott bedeutet. Heiligung bedeutet mit Jesus (hebr. Yeshua) eins zu werden, so dass das Wesen, das sein Leben bestimmt hat, nun unser Leben bestimmt. Ist uns wirklich klar, was das kosten wird? Es wird uns buchstäblich alles kosten, was in uns ist und nicht von Gott ist." (Zitat: Oswald Chambers)

Unser Schöpfer möchte uns von allerlei Finsternis und schändlichem Denken und Verhalten reinigen! Schlechte Angewohnheiten, Süchte, negative Gefühle, Geiz und Egoismus halten uns nur davon ab, für Ihn gute Früchte hervor zu bringen.
Nur in einem "geheiligten" Zustand sind wir die besten Zeugnisse und Arbeiter für Sein Reich; nur wenn wir uns "voll und ganz von Gott in Besitz nehmen lassen" und unserem allmächtigen Vater alle Bereiche von den Weiten der Gedankenwelt bis hin zum Grund unseres Herzens, sowie des Leibes zur Verfügung stellen.

"Ihr sollt heilig für mich sein, denn ich, YAHWEH, bin heilig. Ich habe euch von den Völkern abgesondert, dass ihr mir gehört." (3.Mo 20,26 + 1.Petrus 1,16)

Unser vollkommenes Vorbild ist  natürlich der Messias, der den Vater für uns darum gebeten hat: "Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit." (Joh 17:17)

Anhand der Bibel, den Offenbarungen und Aussprüchen YAHWEH's durch die Propheten, die seit tausenden Jahren verbreitet wird, möchte er uns heiligen.
Ich betrachte es mal wie eine Art Gebrauchsanweisung für ein gottgefälliges Leben, da es alle Aspekte betrifft, wie u.a. Ernährung, Kleidung, Ehe, Soziales; bis zu einem Gottesdienst, der Ihm wirklich gebührt!

Im 2. Timotheus Kap. 3:16-17 wird es sehr gut verständlich in der "Neuen evangelistischen Übersetzung" wie folgt wiedergegeben:

"Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg und erzieht uns zu einem Leben, wie es Gott gefällt. Mit der Schrift ist der Mensch, der Gott gehört und ihm dient, allen seinen Aufgaben gewachsen und zu jedem guten Werk gerüstet."

Durch den Sohn Gottes können wir direkt vor den Vater treten u darum beten Freiheit zu erlangen, von allem was Yeshua unähnlich ist, und mehr und mehr durch den Geist dahin verändert zu werden. Es kommt nicht auf unsere minderen Fähigkeiten an, dies krampfhaft zu versuchen (ohne Yeshua, Gott und Seinen Geist), sondern auf unsere Bereitschaft, unser ehrliches Vertrauen... dann wird der Höchste es auch in uns bewirken und uns auf diesem Wege immer beistehen!

Sprüche 4,18 zeigt uns, das es sich dabei um einen stetigen Prozess handelt: "...der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht, das immer heller leuchtet bis auf den vollen Tag."

Dinge aufzugeben, wo wir jetzt schon merken, das sie uns nur schaden, fällt vielleicht nicht allzu schwer... wie sieht es aber mit solchen aus, an denen unser Herz noch hängt und über die wir mehr Klarheit brauchen?
Sha'ul (Paulus) spricht vom "reinigenden Wasserbad des Wortes"...das zergeht wirklich auf der Zunge, welch' eine schöne und angenehme Vorstellung.
Ich denke das wollen wir doch alle erleben:

Epheser 5:25-27 "Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben, auf daß er sie heiligte, und hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, auf daß er sie sich selbst darstellte als eine Gemeinde, die herrlich sei, die nicht habe einen Flecken oder Runzel oder des etwas, sondern daß sie heilig sei und unsträflich."

Amen. So sei es!


Shalom

Dienstag, 14. Juni 2016

Tag 38. Mutlosigkeit

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 38 behandelt im Buch die Andacht zum 7. Februar

Thema: Mutlosigkeit

"Dabei haben wir gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen würde. Heute ist außerdem schon der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist." Lukas 24,21

Mein Kommentar:

"Mutlosigkeit kann zwei Gründe haben: Entweder habe ich mir einen egoistischen Wunsch erfüllt oder ich konnte ihn nicht erfüllen. Beides macht mich mutlos." So beginnt Oswald Chambers diesen Gedanken zu vertiefen und unser Unrecht aufzuzeigen, wenn wir mutlos sind oder Gott Vorwürfe machen

Die Mutlosigkeit und die Ungeduld gehen oft Hand in Hand. Wir könnten sagen: "Das ist ja ganz natürlich, so sind wir Menschen!", aber eben dieser "natürliche Mensch" soll doch zurückgelassen werden, wenn man sich "mit dem Messias kleidet" und "nicht mehr sich selbst gehört", wie die Apostel es den Gläubigen in Yeshua erklärten. Wenn wir uns YAHWEH, dem allmächtigen Schöpfer, mit unserem ganzen Leben anvertraut haben, dann sind wir auch Diener seines Sohnes geworden, um das Reich Gottes mit aufzubauen. Das ist der Auftrag; nicht unsere persönlichen Wünsche und Ziele voranzutreiben. Unsere Wünsche und Gedanken müssen Yeshua immer ähnlicher werden, was zugegeben ein Prozess ist, der womöglich in diesem Leben nicht endet, da noch Satans Herrschaft die ganzen Anfechtungen mit sich bringt. Aber unser Vater erwartet keine Perfektion, die wir nicht bringen können, sondern unser Bemühen und das wir Vergebung, Leitung und Schutz bei Ihm suchen, mit dem Fokus darauf: Menschen Ihm nahe zu bringen!

Nicht Du für dich - sondern Du für Gott und somit für die Menschen

"Begehrlichkeit bedeutet: "Das muss ich sofort haben." Geistliche Begehrlichkeit veranlasst mich eine Gebetserhörung von Gott zu fordern, anstatt Gott selbst zu suchen, der das Gebet erhört. Was habe ich gehofft oder geglaubt, dass Gott tun würde? Ist heute schon "der dritte Tag" und Er hat immer noch nicht getan, was ich erwartet habe? ...Immer wenn wir darauf bestehen, dass Gott unser Gebet erhören muss, sind wir auf dem Holzweg. Der Zweck des Gebets ist die Begegnung mit Gott, nicht die Erhörung... Wir möchten himmlische Visionen und welterschütternde Ereignisse erleben, um Gottes Macht zu sehen. Auch das wir manchmal mutlos sind, beweist das. Aber kaum einmal erkennen wir, dass Gott die ganze Zeit in unserem Alltagsleben und in den Menschen um uns herum handelt."

Der Prophet Jona - mit Gott gehen oder vor Ihm fliehen?

Als der Messias auf dieser Erde wandelte, verlangten die ungläubigen Schriftgelehrten von ihm ein Zeichen zu sehen und er sagte, sie würden keines bekommen, bis auf das Zeichen des Propheten Jona; denn so wie dieser drei Tage und Nächte im Bauch des Wals war, ebenso lange würde Yeshua inmitten der Erde sein. (Mat 12,38-39) Machen wir einen kurzen "Rückblick" zu Jona. Diesem vertraute Gott das Wissen über ein Strafgericht an, das die damalige assyrische und gottlose Stadt Ninive, im heutigen Irak, treffen würde. Er beauftragte ihn es diesen Menschen zu verkünden. Jona zeigte sich völlig mutlos und floh per Schiff aufs Meer hinaus, woraufhin er sich seine Schuld eingestehen musste und in den Tiefen des Meeres landete und von dem Wal verschlungen wurde. 



Er betete und bekam eine neue Chance und denselben Auftrag wie zuvor. Diesmal ging er wirklich und siehe da, Ninive bekehrte sich zum wahren Gott. Jona jedoch freute sich aber ganz und garnicht nicht, sondern verfiel in starke Depressionen und Suizidgedanken. Er machte Gott Vorwürfe. Er behauptete nie geglaubt zu haben, das Gott die ganze Stadt hatte vernichten wollen und ihn umsonst geschickt hatte. Er vertraute also nicht auf Gottes Wort. Vielmehr erfreute er sich dann an der Pflanze, die ihm YAHWEH erwachsen ließ, als er unter der heißen Sonne litt. Das ihm selbst geholfen wurde war in seinen Augen sehr gut! Doch Gott ließ, um ihm das zu verdeutlichen, die Schatten spendende Pflanze nach nur einem Tag wieder verdorren, mit den Worten: "Dir tut es Leid um die Staude, um die du keine Mühe gehabt und die du nicht großgezogen hast. Sie ist in einer Nacht entstanden und in einer Nacht zugrunde gegangen. Und mir sollte nicht diese große Stadt Ninive leidtun, in der mehr als 120.000 Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können, und dazu noch das viele Vieh?" (Jona 4:10-11)

Die Offenbarung und unser Auftrag:

Wir haben die Offenbarung vom Vater durch Yeshua an Yochanan (Johannes) erhalten, in der das Weltgericht beschrieben wird. Dort lesen wir von solchen gewaltigen Prophetien wie z.B. von der sechsten Posaune: "Da wurden die vier Engel losgebunden, die auf Jahr und Monat, auf Tag und Stunde bereitstanden, um ein Drittel der Menschheit zu töten." Ist uns dieses Wort nur gegeben, um uns oder andere zu entmutigen? Nein, sondern statt auf unsere eigenen Wünsche und Erlösung zu schauen, sollen wir zu den Menschen "an allen Enden der Erde" gehen und verkünden, was der Welt bevorsteht; nicht um die Menschen einfach zu ängstigen, sondern viel mehr damit einige von ihnen noch "aufwachen", ihre Schuld vor Gott bekennen und sich noch bekehren können! 

"Meint ihr, es gefällt mir, wenn ein Gottloser stirbt?", sagt YAHWEH, Adonai (der Herr). "Nein, ich freue mich, wenn er sein Leben ändert und am Leben bleibt."(Hesekiel 18:23)

Gottes Sohn erlitt auf dieser Erde Demütigung, Schmerzen und einen qualvollen Tod für die Sünder - folglich für alle Menschen

Lassen wir uns diese Botschaft durch Sha'ul (Paulus) noch einmal vor Augen halten:
"Zuallererst fordere ich die Gemeinde zum Gebet für alle Menschen auf: zum Bitten und Flehen, zu Fürbitten und Danksagungen, besonders für die Regierenden, und alle, die Macht haben. Wir beten für sie, damit wir in Ruhe und Frieden ein Leben führen können, das Gott in jeder Hinsicht ehrt und das auch von Menschen geachtet werden kann. Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter. Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen. Denn es gibt nur einen Gott und nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Das ist Yeshua der Messias (Jesus Christus), der Mensch wurde und sich selbst als Lösegeld für alle ausgeliefert hat. Damit wurde zur rechten Zeit das Zeugnis erbracht, dass Gott die Menschen retten will. (1. Timotheus 2:1-6)


Mit diesen Worten...

Shalom

Sonntag, 12. Juni 2016

Die Offenbarungen YHWHs zu Schawuot

Die Offenbarungen unserer Schöpfers zum Wochenfest Schawuot

Anhand ausgewählter Bibelverse aus Exodus, "der frohen Botschaft nach Yochanan" (Joh.Evangelium) sowie der Apostelgeschichte.




YAHWEH gab Moshe das Bundesgesetz für Yisrael am Berg Sinai:

2. Moshe 32:15-20+26-29,35
15 Mose kehrte um und stieg den Berg hinunter. In der Hand hielt er die beiden Tafeln mit dem Bundesgesetz. Sie waren vorn und hinten beschrieben. 16 Diese Tafeln waren Gottes Werk, und die Schrift darauf war von Gott selbst eingraviert worden. 17 Als Josua den Lärm hörte, den das Volk im Lager machte, sagte er zu Mose: "Es muss Krieg im Lager sein!" 18 "Nein", sagte Mose, "das klingt nicht wie Siegesjubel und auch nicht wie das Klagegeschrei nach einer Niederlage. Was ich höre, klingt nach Festgesang!" 19 Als Mose dem Lager näher kam, das Stierkalb erblickte und die Reigentänze sah, packte ihn der Zorn, und er zerschmetterte die Tafeln unten am Berg. 20 Dann nahm er das Stierkalb, das sie gemacht hatten, und warf es ins Feuer. Schließlich zermalmte er alles zu Staub und streute ihn auf das Wasser, das die Israeliten trinken mussten.
26 Mose stellte sich an den Eingang des Lagers und rief: "Her zu mir, wer für Jahwe ist!" Da sammelten sich alle Leviten um ihn. 27 Er sagte zu ihnen: "So spricht Jahwe, der Gott Israels: Jeder von euch hole sein Schwert! Dann geht ihr durch das ganze Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlagt alle Götzendiener, selbst wenn es der eigene Bruder, Freund oder Verwandte ist." 28 Die Leviten führten den Befehl Moses aus und töteten an jenem Tag etwa dreitausend Mann. 29 Darauf sagte Mose zu ihnen: "Weiht euch heute für Jahwe, damit er seinen Segen auf euch legt, denn keiner von euch hat den eigenen Sohn oder Bruder verschont."
35 Jahwe schlug die Israeliten, weil sie Aaron verleitet hatten, das Stierkalb zu machen.

Nachdem Moshe für Yisrael zu YAHWEH, seinem Gott, flehte, ließ dieser sich erbarmen und gab ihm erneut zwei steinerne Tafeln, beschriftet wie die zuvor und schloss auf dieser Grundlage seinen Bund mit dem Volk Yisrael! 




Einige Zeit später, als Gottes Sohn Yeshua seine Stellung bei YAHWEH verließ und auf die Erde kam um für die Sünden der Menschheit zu büßen und Erlösung zu bewirken, für jeden der dieses Opfer annahm, wurde er nach seinem Tod und der Auferweckung durch seinen Vater, wieder in den Himmel empor gehoben. Zuvor hatte er seinen Nachfolgern einen Tröster verheißen; den "Ruach ha' Kodesh", den heiligen Geist: 

"Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich: den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein." (Joh 14:16,17)
"Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe." (Joh 14:26)
"Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 13Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden." (Joh 16:12-13)



YAHWEH's Geist erfüllt die Gemeinde:

Apg 2:1-6,14-18,22-23,32,37-47
1 Als der "Tag des Wochenfestes: Schawuot" (Pfingsttag) anbrach, waren wieder alle am selben Ort zusammen. 2 Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen. Es klang wie das Tosen eines heftigen Sturms und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. 3 Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah, sich zerteilte und sich auf jeden Einzelnen von ihnen setzte. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen plötzlich an, in fremden Sprachen zu reden, so wie es ihnen der Geist eingab. 5 Zu dieser Zeit hielten sich gottesfürchtige jüdische Männer aus aller Welt in Jerusalem auf. 6 Als dann dieses Geräusch entstand, lief die Menge zusammen. Fassungslos hörte jeder die Apostel in seiner eigenen Sprache reden.
14 Da trat Petrus mit den anderen elf Aposteln vor die Menge und rief mit Begeisterung: "Ihr Männer von Juda und ihr alle in Jerusalem! Ich will euch erklären, was hier geschieht! Hört mir zu! 15 Diese Männer hier sind nicht betrunken, wie ihr denkt, es ist ja erst um neun Uhr früh. 16 Nein, hier erfüllt sich, was Gott durch den Propheten Joël gesagt hat: 17 'In den letzten Tagen werde ich meinen Geist auf alle Menschen ausgießen, spricht Gott. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen sehen und eure Ältesten Traumgesichte haben. 18 Sogar auf die Sklaven und Sklavinnen, die mir dienen, werde ich dann meinen Geist ausgießen, und auch sie werden prophetisch reden.
22 Männer von Israel, hört zu! Ihr wisst selbst, dass Gott durch Yeshua von Nazaret mächtige Taten, Wunder und Zeichen unter euch vollbracht hat. Auf diese Weise hat Gott ihn vor euch bestätigt. 23 Und diesen Mann habt ihr durch Menschen, die nichts vom Gesetz wissen, an den Pfahl nageln und töten lassen. Allerdings war es so von Gott beschlossen und vorherbestimmt.
32 Diesen Yeshua hat Gott auferweckt. Wir alle sind Zeugen davon. 33 Nun hat Gott ihn auf den Platz an seiner rechten Seite erhöht. Dort hat er die vom Vater versprochene Gabe des Heiligen Geistes erhalten und ihn jetzt über uns ausgegossen - wie ihr hier sehen und hören könnt.
37 Von diesen Worten waren die Zuhörer bis ins Innerste getroffen. "Liebe Brüder, was sollen wir jetzt tun?", fragten sie Petrus und die anderen Apostel. 38 "Kehrt um", erwiderte Petrus, "und lasst euch im Namen von Yeshua, dem Messias, auf die Sündenvergebung hin taufen! Dann werdet ihr den Heiligen Geist geschenkt bekommen. 39 Denn diese Zusage gilt euch und euren Kindern und allen, die jetzt noch weit weg sind. Sie gilt allen, die der Herr (Adonai YAHWEH), unser Gott, noch hinzurufen wird." 40 Er redete ihnen lange eindringlich zu und ermahnte sie: "Lasst euch aus dieser schuldbeladenen Generation herausretten!" 41 Alle nun, die seine Botschaft bereitwillig annahmen, wurden getauft. Etwa 3000 Personen kamen an jenem Tag dazu. 42 Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten. 43 Jeden Einzelnen ergriff eine tiefe Ehrfurcht vor Gott, und durch die Apostel geschahen viele Wunder und außergewöhnliche Zeichen. 44 Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. 45 Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte es und verteilte den Erlös an die Bedürftigen. 46 Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. 47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen. Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.