Donnerstag, 13. April 2017

Tag 140. "Du hast mich errettet aus der Tiefe des Todes"



Mein Äußerstes für sein Höchstes

Tag 140 behandelt im Buch die Andacht zum 19. Mai
Thema: "Du hast mich errettet aus der Tiefe des Todes"
"Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?" Röm 8, 35
Mein Kommentar:


Eine unverwüstliche Gemeinschaft
 
"Gott schützt sein Kind nicht vor allen Schwierigkeiten", erklärte der Prediger Oswald Chambers, "er verspricht: "Ich bin bei ihm in der Not" (Ps 91:15). Es ist nicht entscheidend, wie bedrohlich oder schmerzlich die Notlage ist; nichts kann jemals die Beziehung zwischen Gott und seinem Kind zerstören. "Aber in dem allen überwinden wir weit ..." (Röm 8, 37). Sha'ul ("Paulus") spricht hier nicht von eingebildeten Nöten, sondern von ganz realen Gefahren. Und er sagt, dass wir in diesen Gefahren großartige Sieger sind, nicht weil wir so einfallsreich oder so mutig sind, sondern weil sie alle nicht die grundlegende Gemeinschaft mit Gott in Yeshua dem Messias beeinträchtigen können."
(Auszug aus der thematisierten Andacht von O. Chambers)

Wir sind unwürdig ... und dennoch geliebt!

So wollen auch wir lieben; uns wird nur Vertrauen abverlangt, zu allen Zeiten, in allen Lagen. Wir sollen ausharren bis zum Tod, wie Yeshua es in der Offenbarung an Yochanan ("Johannes") ausdrückte. Beim Studieren der heiligen Schrift wird deutlich, wie oft uns das vorgelebt wurde und wieviel Ermutigung in den Zeugnissen, der Propheten und Apostel steckt. Allein Yeshua's Lebenswandel auf dieser Erde anzuschauen und davon zu lernen, mag schon genügen! Er erlitt so viel, und andere Menschen, die noch nicht zu ihm gefunden haben, sowie Geschwister weltweit, erleben gerade eine direkte Bedrohung durch Kriege, Hungersnöte, schwere Krankheiten u.v.m.! Doch Chambers sagte: 
"Lass nie zu, dass solche belastenden Ereignisse oder auch "die Sorge der Welt" (Mt 13:22) dich vergessen lassen, dass Gott dich lieb hat.

Jeden Tag auf's Neue: überwinden statt verzweifeln
 
Gerade in den Nöten zeigt sich, wie gross unser Glaube, d.h.: unser Vertrauen zu Gott ist: Können wir nicht nur an Gottes Liebe glauben, sondern auch "weit überwinden", wenn wir Trübsal, Ängste, Schmerzen, oder nichts zu essen haben? In scheinbar ausweglosen Situationen kommt unsere Vernunft an ihr Ende. Wie wir solche Situationen dennoch meißtern, kann nur eines erklären:
"die Liebe Gottes, die in dem Messias Yeshua ist, unserem Herrn" ... von der uns nichts scheiden kann! (Röm 8:39) Dann dürfen auch wir jedesmal auf's Neue sagen: "Du hast mich errettet aus der Tiefe des Todes" (Ps 86, 13).


Falsche Brüder und Propheten tragen keine echte Liebe in sich!

"Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg." (2. Tim 3:1-5)

Die Liebe wird bei Vielen erkalten

In der sogenannten "Endzeitrede" Yeshua's, prophezeite er etwas und brachte dies in einen erstaunlichen Zusammenhang"... wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten." (Mt 24:12) Wer in der Sünde verstrickt ist, merkt selbst oft nicht, wie jegliche Empathie/Mitgefühl und Liebe in ihm erkalten: Ein Drogensüchtiger beklaut plötzlich seine lieben Eltern, ein vorher aufrichtiger Mensch, wird in dubiose Geschäfte verwickelt und beginnt zu lügen und zu betrügen, ein anderer begeht Ehebruch, weil er mehr an seine eigenen Gelüste denkt, als an das treue Herz des Partners, usw.! Die Liebe erkaltet aufgrund der Sündhaftigkeit!
Wie wir unsere Beziehung zu Gott und Seinen Sohn erkennen:

Auch die meißten von uns, die nicht im Glauben aufgewachsen sind, lebten zuvor in schwerer Sünde. Woher wissen wir nun, ob wir nicht auch nur Heuchler sind? Haben wir bußfertgie, demütige Herzen und einen Geist, der Gott beständig sucht? Lasst uns schauen, was Sha'ul dazu sagte und woran wir es bei uns selbst prüfen können:
"Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit. Und hieran werden wir erkennen, daß wir aus der Wahrheit sind, und werden vor ihm unsere Herzen überzeugen, - daß, wenn unser Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott,  und was irgend wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun. Und dies ist sein Gebot, daß wir an den Namen seines Sohnes Yeshua den Messias glauben und einander lieben, gleichwie er uns ein Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm, und er in ihm; und hieran erkennen wir, daß er in uns bleibt, durch den Geist, den er uns gegeben hat." (1. Joh 3:18-24)


Wer diese Verse für sich nicht bejahen kann, sollte aufrichtig beten, mit den einfachen Worten des Psalmisten: "Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
(Ps 51,12)


Shalom wünsche ich Euch und Erkenntnis der Liebe YHWH's in Y'shua ha Mashiach zu uns Menschen!

Dienstag, 11. April 2017

Tag 139. Einfach, aber zielgerichtet

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 139 behandelt im Buch die Andacht zum 18. Mai

Thema: Einfach, aber zielgerichtet

"Seht die Vögel unter dem Himmel an ... Schaut die Lilien auf dem Feld an ..."
Mt 6, 26.28

Mein Kommentar:

"Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch ... Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht ..." - sie sind einfach!

"Betrachte das Meer, die Luft, Sonne, Mond und Sterne: Auch sie sind einfach und doch erfüllen sie für uns so große Aufgaben. Allzu oft behindern wir den Einfluss, den Gott durch uns ausüben will, durch unsere bewusste Anstrengung, konsequent und nützlich zu sein." (Zitat: Oswald Chambers)

Wenn wir geistig verkrampfen
... in bestimmten Dingen war oder bin ich noch ziemlich perfektionistisch, z.B.: in der Kunst oder wenn ich sauber mache, dann fühle ich mich sofort unwohl, wenn ich etwas nur oberflächlich und auf die Schnelle gemacht habe, und nicht gründlich! Aber im geistigen Sinne kann man auch verkrampfen. Natürlich möchte man am liebsten sich immer ganz vollkommen benehmen, doch sind wir es noch nicht, unser Bestreben sollte es allemal sein! Aber wenn wir nur noch denken: "das hätte ich besser machen können, ach was habe ich wieder alles falsch gemacht und ich muss noch mehr tun und noch mehr, der Tag hat 24 Stunden und überhaupt weiß ich ja nicht wie viel Lebenszeit mir bleibt", ... manche kommen so garnicht mehr zur Ruhe, und das betrifft auch solche, die noch frisch im Glauben sind und meinen, sie müssten sogleich ganz Afrika missionieren. Ich möchte mich nicht darüber lustig machen, es sind sicher gute Ambitionen-, aber es kann uns im Alltag scheitern lassen, wenn wir vergessen, für unsere Mitmenschen da zu sein, gerade auch für die, die nicht im Glauben sind! Manchmal müssen auch wir einfach einfach sein, und es nicht so kompliziert machen!

Auf die Quelle besinnen
Yeshua sprach: "Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! ... Bittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen sei."
(Joh 14:1 + 16:24)
"Mit anderen Worten, achte auf die Quelle, dann werden aus dir Ströme lebendigen Wassers fließen" (Joh 7, 38), so fasste es Oswald Chambers zusammen!

Der Schlüssel: "Strebt zuerst nach Gottes Reich"
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe." (Mt 6:33-34)
In den sogenannten Seligpreisungen in Mt 5 können wir nachlesen, wem das Reich Gottes verheißen ist und an welchen Menschen und deren besonderen Eigenschaften  Gott Wohlgefallen hat, z.B.: an den Sanftmütigen, Barmherzigen und Friedfertigen-, daran zu arbeiten und sich selbst zu überprüfen sollte also Priorität haben!


Bist du übereifrig und geistlich ausgepowert?
Dann studiere nochmal in Ruhe was Yeshua uns auf dieser Erde vorgelebt hat. Hat er nonstop gepredigt und geheilt? Beides findet häufig Erwähnung in den Evangelien, aber auch, dass er oft das tiefe Bedürfnis hatte, sich zurückzuziehen in die Natur, oder das er mit seinen Jüngern am Shabbat spazieren ging, eine Hochzeit besuchte, mit dem Boot rausfuhr, ect.! Nach seiner Auferweckung vom Tod, bereitete er einmal den Jüngern ein Frühstück am Strand vor, nachdem sie eine lange Nacht auf dem See Tiberias mit Angeln verbrachten. So "unspektakuläre, kleine Dingen" machen unser Leben und unseren Alltag aus, dadurch bleiben auch wir in der Liebe und verausgaben uns nicht mit großen Planungen, sondern erfreuen uns dankbar an den kostbaren "Kleinigkeiten" des Tages! Die Aneinanderreihung solcher liebevollen Details ergeben schließlich auch in unserem Leben ein großes Ganzes, an dem Gott gefallen hat!

"Unser Vater kennt unsere Lebenssituation und wenn wir uns nicht auf die Umstände, sondern auf Ihn konzentrieren, dann wachsen wir geistlich - genau, wie die Lilien auf dem Feld. Wenn du willst, das Gott dich gebraucht, konzentriere dich auf das Wesen des Vaters, das sich in Yeshua spiegelt. Dann wird Er jede Minute deines Lebens gebrauchen - aber dein Bewusstsein wird nicht wahrnehmen, dass du von Ihm gebraucht wirst." (Zitat: O. Chambers)


Herzliches Shalom und YHWH reichen Segen!



Montag, 10. April 2017

Tag 138. Wie wir seine Himmelfahrt verstehen



Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 138 behandelt im Buch die Andacht zum 17. Mai

Thema: Wie wir seine Himmelfahrt verstehen

"Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel."

Mein Kommentar:

Kein Abschied für immer
Wie schockiert und traurig mussten Yeshua's Nachfolger sich gefühlt haben, als er öffentlich erklärte: "... die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit." (Mat 26:11)
"Ihr werdet mich suchen, und nicht finden; und wo ich bin, könnet ihr nicht hin kommen." (Joh 7:34)

Unser Tröster
Sie sollten deshalb aber nicht verzweifeln, denn Yeshua bat den Vater, ihnen einen Tröster zu senden:
"Solches habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe." (Joh 14:25-26)
Der heilige Geist Gottes wird somit die Funktion eines Rabbis, Lehrers/Meisters, übernehmen. Denn mit "Rabbi" sprachen die Menschen Yeshua an, schließlich lernten sie unsagbar viel Neues von ihm und wollten es fortan lernen; so wie wir heutzutage!


Die Verheißung der himmlischen Zeugen

"Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Yeshua, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen." (Apg. 1,9-11)


Kein Grund zur Furcht sondern zur Zuversicht
Sha'ul ("Paulus") ermutigte Timotheus mit folgenden Worten: "... Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses von unserem Herrn, auch nicht meinetwegen, der ich sein Gefangener bin; sondern leide mit [uns] für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns ja errettet und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und der Gnade, die uns in dem Messias Yeshua vor ewigen Zeiten gegeben wurde, die jetzt aber offenbar geworden ist durch die Erscheinung unseres Retters Yeshua ha Mashiach, der dem Tod die Macht genommen hat und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, für das ich als Verkündiger und Apostel und Lehrer der Heiden eingesetzt worden bin."

(2.Tim 1:7-11)


Der Sohn Gottes wurde auch Menschensohn
"... durch Yeshua's Auferstehung hat er das Recht, jedem ewiges Leben zu geben, und mit der Himmelfahrt kehrte der Messias in den Himmel zurück und hielt die Tür für die Menschheit offen. ... Er verzichtete auf die Freude des Himmels ..., um sich mit der gefallenen Menschheit zu identifizieren. ... Der Messias kehrte dann zu seiner ursprünglichen Herrlichkeit zurück, aber nicht mehr nur als Gottes Sohn - er kam zugleich als der Menschensohn zum Vater zurück. Weil der Menschensohn zum Himmel aufgefahren ist, kann jetzt jeder Mensch zum Thron Gottes selbst kommen." 
(Auszug aus der thematisierten Andacht von Oswald Chambers)

Zur Verherrlichung Gottes und zum ewigen Leben
In Joh 17 kann man das Gebet nachlesen, welches Yeshua für seine Jünger zum Vater betete. 
"... verherrliche deinen Sohn, auf daß dein Sohn dich verherrliche. Gleichwie du ihm Gewalt gegeben hast über alles Fleisch, auf daß er allen, die du ihm gegeben, ewiges Leben gebe. Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Yeshua den Messias, erkennen. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte. Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war." (Joh 17:1-5)

Im Namen Yeshua's
"... diese Gesinnung sei in euch, die auch in dem Messias Yeshua war, welcher, da er in göttlicher Gestalt war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Pfahl . Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm einen Namen gegeben, der über jeden Namen ist, auf daß in dem Namen Yeshua jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, daß Yeshua der Messias Herr ist, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters." (Philipper 2:5-11)


Shalom und eine gesegnete Vorbereitungszeit für Pessach und Matzoth

Sonntag, 9. April 2017

Tag 137. Gottes Fürsorge erkennen

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 137 behandelt im Buch die Andacht zum 16. Mai

Thema: Gottes Fürsorge erkennen

"... damit ihr dadurch Anteil bekommt an der göttlichen Natur ..." 2. Petr 1:4

Mein Kommentar:

Auch im Leid sorgt YHWH, unser Gott, für uns!
"... Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" (Röm 8:31-32)
In diesem Vers kommen zwei Aspekte besonders zum Ausdruck; zum einen: Gott hat selbst seinen eigenen Sohn, Yeshua, nicht verschont-, und zum anderen: er starb damit wir mit einem neuen Leben beschenkt werden können-, wird Gott uns nicht in diesem neuen Leben zur Seite stehen? Wir sind doch durch Yeshua Kinder Gottes geworden, und Gott unser fürsorglicher Vater? Er stand auch Yeshua bei, als dieser für dreiunddreißigeinhalb Jahre auf die Erde kam, dennoch musste Yeshua so vieles erleiden-, dass heißt aber nicht das Gott nicht da war, ihm zuhörte und ihn immer wieder stärkte um das alles bis zum Ende durchzustehen! Wünschen wir uns nicht auch so eine unzerstörbare Beziehung mit Gott, unserem Vater? Der Schlüssel ist Vertrauen!

Wie wir durch Selbstmitleid unser göttliches Wesen unterdrücken
"Und Er wird das ganze Weltall einsetzen, um uns Gutes zu tun, wenn wir ihm nur gehorchen wollen", sagte Oswald Chambers, "... wenn wir uns selbst bedauern und uns den Luxus erlauben, uns elend zu fühlen, dann schließen wir uns selbst von Gottes Reichtum aus und hindern auch andere daran, sich seiner Fürsorge anzuvertrauen. Es gibt keine schlimmere Sünde als Selbstmitleid, denn damit nehmen wir Gott die Herrschaft über uns und setzen unseren Egoismus an seine Stelle. Dann hört man nichts als nur Klagen von uns und wir werden geistlich wie ein Schwamm: Wir nehmen und nehmen, können nie etwas geben und sind nie zufrieden. Solange Gott nicht mit uns zufrieden ist, nimmt er uns all unseren sogenannten Reichtum, bis wir lernen, dass wir von Ihm leben, wie der Psalmist sagt: "Alle meine Quellen sind in dir!" (Ps 87:7) Wenn man an uns nicht Gottes Erhabenheit, Liebe und Macht erkennen kann, sind wir vor Ihm dafür verantwortlich."
(Auszug aus der thematisierten Andacht von O. Chambers)

Yeshua nachzufolgen bedeutet auch, die Fürsorge des Vaters zu erkennen!
Statt dich in schwierigen Lebenssituationen zu fragen: "warum passiert das, wieso jetzt und weshalb mir?", sage dir stattdessen: "Gott ist da, Er, der Allmächtige, steht mir bei, wie Er Yeshua, den Propheten und Aposteln in Freud und Leid bei stand!" Verlasse dich mit ganzem Herzen auf Ihn, so wirst du ein lebendiges Zeugnis für Gottes Fürsorge und Seinen Sohn sein, der uns vorausgegangen ist!


Möge YAH euch segnen mit
Shalom und reichlich Vertrauen!

Samstag, 8. April 2017

Tag 136. An der Aufgabe wachsen



Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 136 behandelt im Buch die Andacht zum 15. Mai

Thema: An der Aufgabe wachsen

"… damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid …“ Eph 1, 18

Mein Kommentar:



Sieht man Gottes wirken an dir?


"Du hast nichts für deine Rettung getan, aber du musst etwas tun, damit sie sichtbar wird. Du musst an dir selbst arbeiten" (s. Phil 2, 12), damit das, was Gott schon in dir getan hat, sich auswirkt. Kann man an deiner Sprache, deinen Gedanken und Gefühlen erkennen, dass Gott in dir wirkt? Wenn du immer noch so griesgrämig bist und alles sich nach dir richten soll, dann lügst du, wenn du sagst, Gott hätte dich gerettet und für sich angenommen."

(Auszug aus der Andacht von O. Chambers)

Der leichte Weg ist nicht der wahre!

Was Chambers hier beschrieb, ist auch heute noch, circa 100 Jahre danach, ungemein wichtig. Von wievielen "Christen" wissen oder hören wir in der Welt, dass sie sagen, Gott hätte sie errettet und mit einem neuen Leben ausgestattet, aber an ihrem Lebenswandel ist es garnicht zu erkennen; sie leben genauso wie vorher, nur das sie denken errettet zu sein, weil sie vielleicht irgendwann einmal gebetet haben "Herr Jesus komm' in mein Herz". Neues Leben: Fehlanzeige! 

"Wenn du ans Aufgeben denkst, überleg warum du angefangen hast!
(Zitat: Author unbekannt) 

Gott lässt Schwierigkeiten zu, weil Er an uns glaubt

Wenn wir Yeshua's Leben betrachten, welches er hier auf der Erde vor mehr als 2.000 Jahren lebte, dann erfahren wir aus seinen Aussprüchen, dass unsere Nachfolge mit Verachtung, (geistigen) Kämpfen und Widerständen zu tun haben wird; wie mit dem Wissen die Verantwortung wächst, so auch die Aufgaben und Herausforderungen, die uns gestellt werden, desto weiter wir in unserem Glaubensleben kommen. Nur durch schwierige Aufgaben erkennen wir, wo wir stehen und sehen rückblickend, wie wir anhand solcher Aufgaben schon gewachsen sind! Schwierigkeiten zu erleben, sollte uns nicht bedrücken und entmutigen, sondern motivieren, denn Gott steht uns bei und Er weiß, was Er uns zutrauen kann:

"Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt." (1. Kor 10:13)
"Mit dir erstürme ich Wälle, mit meinem Gott überspringe ich Mauern." (Ps 18,30)

Gerade im Leiden mit Yeshua verbunden!

"Gott schützt dich nicht vor dem, was zum Leben eines Menschen gehört, der sein Kind ist. Im 1. Petr 4, 12-13 steht:
"Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes ("Seltsames"); sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Messias teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut!"
Wachse an der Aufgabe: Tu das, was die Situation erfordert. Es ist nicht entscheidend, wie weh es tut, sondern ob Gott dadurch die Möglichkeit hat, das Leben Yeshua's in deinem Körper sichtbar zu machen. Gott möchte nicht, dass wir uns bei ihm beschweren, sondern dass wir Freude am Leben mit ihm haben - dass wir bereitwillig akzeptieren, was Er uns begegnen lässt. Das einzige Ziel unseres Lebens ist, dass wir Gottes Sohn erfahrbar machen ... Yeshua hat seinem Vater nie Forderungen gestellt und wir sollten es auch nicht tun. Wir sind hier, um uns nach seinem Willen zu richten, damit er durch uns erreichen kann, was er will. Wenn wir das erkennen und umsetzen, gebraucht er uns als Brot und Wein, um anderen Nahrung und Stärkung zu geben." (Auszug aus O. Chambers' Andachtsbuch)

Das konnte ich nicht besser ausdrücken und schliesse diesen Kommentar mit einem meiner Lieblingsverse ab, der sehr motivierend wirkt:

Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes, indem wir die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.“ (2. Kor 7:1)



Wachst mit euren Aufgaben!
Shalom

Donnerstag, 6. April 2017

Tag 135. Freude an Widerständen


Mein Äußerstes für sein Höchstes



Tag 135 behandelt im Buch die Andacht zum 14. Mai


Thema: Freude an Widerständen


"... damit auch das Leben Yeshua's an unserem Leibe offenbar werde" 2. Kor 4, 10


Mein Kommentar:

  
In Römer 12:15 werden wir aufgefordert: "Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden." Da denken wir z.B.: an die Freude, die Yeshua bei dem Hochzeitsfest in Kanaa teilte und wie er mit Lazarus' Angehörigen nach dessen Tode trauerte und weinte. Wir sollen Mitgefühl zeigen, ganz wie er es tat! Nur ist das nicht so eine große Herausforderung, wie etwa sich an Widerständen zu erfreuen. Das klingt paradox ... wieso sollten wir es dennoch tun?
"... unsere Rettung soll so sein, dass das Leben Yeshua's an uns offenbar werde."
(Zitat: Oswald Chambers) 

Unsere heutige Not ist das Gegengewicht zur kommenden Herrlichkeit
"Weil wir zu Yeshua gehören, werden wir als Lebende ständig dem Tod ausgeliefert, damit sein Leben auch an unserem sterblichen Körper offenbar wird. ... Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. Denn die kleine Last unserer gegenwärtigen Not schafft uns ein unermessliches ewiges Gewicht an Herrlichkeit - uns, die nicht auf das Sichtbare starren, sondern nach dem Unsichtbaren Ausschau halten. Denn alles, was wir jetzt sehen, vergeht nach kurzer Zeit. Das Unsichtbare aber hat ewig Bestand." (2. Kor 4:11+16-18)

Im Glück und im Widerstand Yeshua nachfolgen
Chambers stellte sich die Frage: "Sieht man an mir die rücksichtsvolle Behutsamkeit Yeshua's oder nur meine eigene Ungeduld, die mich beherrschte, als ich ohne ihn lebte? Das Einzige, was mich fähig macht, Freude an Widerständen zu haben, ist der dringende Wunsch, dass das Wesen des Sohnes Gottes sich in mir zeigen kann. Wenn ich diesen Wunsch habe, muss ich einfach sagen: "Herr, ich gehorche dir gern in dieser Beziehung", auch wenn das noch so schwierig ist. Dann tritt der Sohn Gottes sofort in mir in Erscheinung und lässt in meinem Körper etwas sichtbar werden, was sein Wesen ausdrückt."

Die Propheten und Apostel dienen uns neben Yeshua als Vorbilder in Zeiten des Leidens. An ihnen müssen wir uns orientieren; "... der Knecht ist nicht mehr als sein Herr", sagte Yeshua, "noch der Abgesandte mehr als der ihn gesandt hat." (Joh 13:16) Warum sollte es uns daher besser gehen, wenn wir unserem Herrn Yeshua nachfolgen, als es ihm erging auf Erden? Mit diesem Wissen beten wir um demütige Herzen und Kraft in allerlei Anfeindungen und Widerständen, damit wir genauso erfolgreich im Ausharren sind, wie Yeshua es für uns war!

"Du musst dich so in Form halten, dass das Wesen des Sohnes Gottes sich in dir darstellen kann, und wenn du dich selbst bedauerst, bleibst du nicht in Form. ... Es ist eine Sache Leiden zu suchen und eine ganz andere, mit den Schwierigkeiten umzugehen, die Gott uns begegnen lässt, wenn er unsere Lebensumstände nach seinem Willen gestaltet. Und wenn Gott dich in eine schwierige Lage bringt, kann er auch leicht "all eurem Mangel abhelfen" (Phil 4, 19).
(Zitat: O. Chambers)

"Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand gutes Muts, der singe Psalmen." (Jak 5:13)

Aus Erfahrungen Mut schöpfen
Wenn man schon aus einem reicheren Erfahrungsschatz des bewussten Lebens mit Gott schöpfen kann, sieht man zurückblickend, wo und wie Gott in schwierigen Situationen eingegriffen und geholfen hat, bzw. einen Weg hindurch gebahnt hat. Sich daran zu erinnern, wenn man wieder nicht ein noch aus weiss, kann wirklich Wunder wirken.

Der allmächtige Schöpfer sagt auch zu dir: "... rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen." (Ps 50:15)


Shalom