Samstag, 20. Januar 2018

Tag 183. Die unausweichliche Strafe

Mein Äußerstes für sein Höchstes
 

Tag 183 behandelt im Buch die Andacht zum 01. Juli

Thema: Die unausweichliche Strafe

"Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch die letzte Münze bezahlt hast. 

(Mt 5,26)
 
Mein Kommentar:


Die Gnade umzukehren, Buße zu tun!

"Als Gott dir deine Schuld zeigte, hat er dich gedrängt, sie gleich vor ihm einzugestehen, aber du hast nicht gehorcht. Damit kam ein unvermeidlicher Prozess in Gang, der zu einer unausweichlichen Strafe führt. Jetzt bist du "ins Gefängnis geworfen worden und wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast". (Mt 5:25-26) Und du fragst: "Das soll ein Gott der Liebe und Barmherzigkeit sein?" Von Gott aus gesehen ist das ein Liebesdienst. Gott wird dich makellos und ohne jede Schuld da herausholen, aber er will, dass du erkennst, was für ein Wesen du da gezeigt hast: deinen Anspruch auf Selbstbestimmungsrecht."
(1. Auszug aus der thematisierten Andacht von Oswald Chambers) 

Wie oft haben wir in diesem Leben versucht uns mit aller Kraft durchzusetzen, wenn es darum ging, dass uns etwas zusteht, wir es verdient haben, wir recht gehabt haben. Diese Elbogengesellschaft erzieht uns aber nicht aus dem Grunde zu Egoisten, weil wir wirklich so fantastisch wären, sondern aus ganz anderen Gründe, die aber heute nicht das Thema hier sind! Wenn man aus einer falschen Motivation heraus, wie aus puren Eigennutz handelt, um persönliche Ziele zu erreichen, kann man auch schnell die Menschlichkeit, Anstand und Moral aus den Augen verlieren, sich über andere erheben oder selbst unrechte Mittel anwenden, wie z.B.: lügen und betrügen, um in dieser Welt voran zu kommen. 

Doch wenn uns dann der Herr begegnet und durch seinen Geist uns anrührt, unsere Schuld uns bewusst wird und unser Gewissen sich plagt vor lauter Einsicht, dann heisst es noch lange nicht, dass dies bereits Buße wäre! 

Einsicht - Reue - Bekenntnis - Umkehr
Zu erkennen das man ein Sünder ist, ist die eine Sache-, es ist sozusagen das Schild, dass dir den Weg zur Gnade weist!

Was sagte der Sohn Gottes zu der Ehebrecherin: "geh und sündige hinfort nicht mehr"!  
An ähnlicher Stelle lesen wir im Buch der Sprüche folgenden Vers:
"Wer seine Missetat leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen."
(Spr 28,13)

Ich glaube die meißten, die sich Christen nennen und regelmäßig die Bibel lesen und sich in der Nachfolge Y'shuas' bemühen, die werden auch nicht abstreiten, das die ganze Schrift von Gottes Geist inspiriert ist, wie es heisst. Und Aufforderungen wie "den neuen Menschen anzuziehen" und "sich zu heiligen" oder "rein zu waschen im Wasserbad des Wortes", müssen todernst betrachtet werden. Einer der zwei Sünder, welche neben dem Messias am Pfahl hingen, bat ihn kurz vor dem Tode, an ihn zu denken, wenn er in sein Reich käme. Daraufhin kündigte ihm Y'shua an, dass er mit ihm im Reich sein werde. Ja, bei diesem Menschen können wir sagen, dass mehr als diese aufrichtige Bitte nicht mehr drin war, was hätte er denn noch anderes tun können? Aber wir haben diese "Ausrede" für uns nicht-, oder hängen wir gerade machtlos am Pfahl? Noch sind wir handlungsfähig, jeder in verschiedenen Bereichen und Situationen: da wo Gott uns hingestellt hat und auf uns blickt! 


Nachfolge geschieht nicht nebenbei!
Unser Vorbild Y'shua hat uns angewiesen ihm nachzufolgen: durch Selbstverleumdung, dass heist, unserem fleischlichen, weltlichen Wesen nicht weiter nachzugeben! Wie siehts aus mit deinem "alten Ego"? Hängt es auch am Pfahl, dort wo es hingehört, oder redet es dir bei jeder kleinen und grossen Entscheidung ein, dass du halt bist wie du bist und Gott weiss das ja genauso gut wie du und jeder andere, daher kein Grund zur Veränderung ... das bischen beten reicht völlig aus?! 
Auch wenn wir Sha'ul (Paulus) gehört haben, wie er zugab, selbst nach der Erscheinung des Herrn und seinem grossen Predigtdienst immernoch Dinge zu tun, die sich nicht gehören, dann sehen wir aber auch, wie er mit sich gerungen hat und offen und reflektiert damit umging:

"... ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt."
(Röm 7:18-29)

Ich gehe aber ganz stark davon aus, dass er sich wirklich bis zum Schluss bemühte und nicht aufgab, denn im 2. Tim 4:7-8 lesen wir seine Worte:
"Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben."

Wiedergutmachung: dies ist deine Gelegenheit!


"Sobald du willst, dass Gott dein Wesen ändert, fängt seine erneuernde Kraft an zu wirken. Und sobald du erkennst, dass Gott dich in die richtige Verbindung mit sich selbst und dann auch mit anderen bringen will, wird er alle Kräfte der ganzen Schöpfung einsetzen, wenn er dir damit hilft, den richtigen Weg zu finden. Nimm dir jetzt vor, die Sache in Ordnung zu bringen, sage: "Ja, Herr, ich will diesen Brief schreiben" oder "ich will mich mit diesem Menschen versöhnen". Was Jesus (hebr.: Y'shua) da predigt, richtet sich an deinen Willen und dein Gewissen, nicht an deinen Verstand. Wenn du diese Stelle aus der Bergpredigt mit dem Verstand beurteilen willst, schwächst du ihre Wirkung auf dein Herz. Wenn du dich fragst, warum du in deinem Leben mit Gott nicht wächst, dann prüfe einmal, ob du von Gott aus gesehen deine Schulden bezahlst. Tu jetzt, was du doch irgendwann tun musst. Alle moralischen Fragen auf Aufrufe kommen mit "sollte": Wir können wissen, was wir tun sollten." 
(2. Auszug von Oswald Chambers)

Nun reflektiere dein eigenes bisheriges Leben und die Situationen, die dir Schwierigkeiten bereitet haben und wo du dich falsch verhalten hast. Bete um die Erneuerung deines Sinnes und die richtige Motivation "zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten!". Wenn du viel gelogen hast, bemühe dich die Wahrheit zu sagen und deine Worte zu mässigen. Hast du Menschen ausgenutzt, provoziert, zu Sünden verleitet, dann versuche gut zu machen, was du wiedergutmachen kannst, gestehe es vor Gott und ihnen und entschuldige dich!


"Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung! Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus." 
(Eph 2:28-32)


Ein herzliches Shabbat Shalom


Dienstag, 16. Januar 2018

Tag 182. Tu es jetzt!


Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 182 behandelt im Buch die Andacht zum 30. Juni

Thema: Tu es jetzt!

"
Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich ..." (Mt 5,25)

Mein Kommentar:


(Bild-Quelle: EKD)





Nachtragen oder vertragen?
Das steht nicht zur Debatte!

"Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich-, in diesem Vers hat Jesus (hebr.: Y'shua) einen sehr wichtigen Grundsatz aufgestellt: Wenn du weisst, dass du etwas tun musst, tu es jetzt. Beeile dich. Sonst kommt unvermeidlich ein Prozess in Gang und setzt sich fort, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast-, an Schmerz, Angst und Elend. ... Es ist natürlich, dass ich sicherstellen möchte, dass mein Gegner mir gibt, was mir zusteht. Aber Jesus sagt, dass es für mein ewiges Leben unausweichlich notwendig ist, dass ich meinem Gegner bezahle, was ich ihm schulde. Vom Standpunkt Jesu aus ist es nicht wichtig, ob ich betrogen werde oder nicht, aber entscheidend ist, dass ich niemand anderen betrüge. Bestehe ich auf meinen Rechten oder bezahle ich, was ich aus der Sicht Jesu schuldig bin? Tu es schnell - korrigiere deine Haltung jetzt. In moralischen und geistlichen Fragen muss man sofort handeln. Sonst beginnt der unvermeidliche, schonungslose Prozess. ... Solange wir in Gottes Worten in irgendeinem Punkt nicht gehorchen, lässt er seinen Geist alles tun, was nötig ist, uns zum Gehorsam zu bringen. Wenn wir darauf bestehen zu beweisen, dass wir Recht haben, ist das fast immer ein eindeutiges Zeichen, dass wir in einer Sache nicht gehorchen. ... Bist du in deiner Beziehung zu einem Menschen plötzlich an einen Punkt gekommen, an dem du feststellst, dass da Ärger in dir ist? Sage es Gott gleich - bringe es mit Ihm in Ordnung. Versöhne dich mit diesem Menschen. Tu es jetzt!"
(Auszug aus der thematisierten Andacht von Oswald Chambers)

Wie oft lesen wir in der Heiligen Schrift, dass die Friedliebenden gesegnet werden? Das wir dem Frieden nachjagen sollen? So wie auch Sha'ul (Paulus) uns aufforderte: "Ist es möglich, soviel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden." (Römer 12,18)


Vergeltung? Vergebung!

Wie Chambers erläuterte, ging es Yeshua nicht darum, ob wir von anderen rechtmäßig behandelt werden. Viel mehr prophezeite er uns das Gegenteil. Nur wie sollen wir uns dabei verhalten? Unrecht tun, weil uns Unrecht getan wird?

Lesen wir also weiter, was der Sohn des lebendigen Gottes uns gelehrt hat:
"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!«
Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar;
und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Hemd nehmen will, dem lass auch den Mantel;
und wenn dich jemand nötigt, eine Meile weit zu gehen, so geh mit ihm zwei.
Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will!"
(Mt 5:38-42)

In dem zu Beginn genannten Vers sagte Yeshua ausführlich: "Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter ausliefert und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergibt und du ins Gefängnis geworfen wirst."

Wir haben schon viel über Vergebung gehört, und auch darüber, dass uns vergeben wird, so auch wir vergeben-, wie wir es im "Vater Unser" erbitten! Doch diese geschilderte Situation des Messias, lässt darauf schliessen, dass nicht wir jemanden etwas vorzuwerfen hätten, sondern uns selbst wird etwas vorgeworfen. Sei es berechtigt oder unberechtigt. Und auf dem Weg mit dieser fordernden Person, sollen wir unverzüglich eine friedliche Lösung finden, bevor man uns bestraft.

Was mir auch Unrechtes vorgeworfen oder angetan wird-, ich kann mir sicher sein, dass ich um meiner eigenen Sünden Willen, viel grösseres Leid verdient hätte!


Ermahnung zu Demut und Wachsamkeit

"... ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; dem widersteht, fest im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist.
Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in dem Messias Yeshua, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen!
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."
(1. Petrus 5,5-11)


Frieden "first"!

Wenn du etwas weisst, was jemand gegen dich hat, dann schliesse Frieden mit ihm: bete, aber tue auch was du tun kannst und was der Geist dir aufträgt. Ich weiss, es kostet Überwindung, aber das ist es wert und Gott wird gefallen daran haben und dein Tun gewiss segnen! Der fleischlich-gesinnte Mensch trägt Dinge nach und lässt nicht ab, doch der neugeborene Mensch, der aus dem Geist heraus lebt, lässt sich davon befreien! Handle, auch wenn es deiner Natur widerstrebt ... "demütige dich unter die gewaltige Hand Gottes", und vertraue Ihm!


YHWH's reichen Segen!
Shalom.

Sonntag, 14. Januar 2018

Tag 181. Die strengste Lehre

Tag 181. Die strengste Lehre

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 181 behandelt im Buch die Andacht zum 29. Juni

Thema: Die strengste Lehre

"Und wenn dich deine rechte Hand zur Sünde verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg. Es ist besser für dich, du verlierst eins deiner Glieder, als dass du mit unversehrtem Körper in die Hölle kommst." Mt 5,30


Mein Kommentar:

"Deine rechte Hand gehört zum Besten, was du hast, aber Jesus (hebr.: "Y'shua") sagt indirekt, wenn sie dich hindert, seinen Geboten zu folgen, dann "hau sie ab". Dieser Grundsatz, den er hier lehrt, ist die strengste Lehre, der die Menschheit je ausgesetzt war." (Oswald Chambers)


Ist Sünde etwa Ansichtssache?

Wir lesen in Römer 14,23: "Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde." Dieser Satz bewegt mich sehr, denn Wievieles tue ich, und sei es noch so banal, aus tausend verschiedenen Gründen und Ambitionen, aber nicht allein aus Glauben, d.h.: aus dem Vertrauen zu Gott, heraus? Wenn ich ehrlich mit mir bin, dann sind mir schnell die alltäglichen Situationen bewusst, in denen ich Gott danke oder um etwas bitte. Aber die unbewussten Situationen, wo Er mir nicht vor Augen steht, diese sind doch bedenklich. Wo beziehen wir Ihn nicht ein? Gibt es da Bereiche? Natürlich kann man am Vorabend, oder am Morgen, ein Gebet sprechen, dass wir den Tag in Gottes Hand legen möchten. Aber jeder Tag ist doch von Ihm, dem Allmächtigen, geschaffen und befindet sich längst in Gottes Hand! Versuchen wir also die Verantwortung, die Er uns überträgt von uns zu schieben? Wir allein sind für unsere kostbare, geschenkte Zeit zuständig, wir sind die Verwalter unseres Lebens. Es liegt an uns, wie wir den Tag nutzen, was wir tun und was wir unterlassen! Jeder neue Tag ist uns geschenkt. Also wollen wir gern, trotz aller Schwächen, Anfechtungen und Versuchungen, die verbleibende Zeit nach dem Willen Gottes handeln. 

Der Sohn Gottes gab für dich seine Stellung im Himmel und sein Leben auf dieser Erde auf!
Was bist du bereit zu opfern?


Yeshua sagt, "es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib umkommt". Aber er sagte nicht, dass generell ein jeder von uns auf das Teuerste und Wertvollste in seinem Leben verzichten muss,- nein, sondern nur in dem Falle: "wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt..."!

Das kann bei dem eines dies und bei dem anderen jenes sein. Es gibt Dinge mit denen wir unterschiedlich umgehen. Wenn zwei Menschen sehr reich sind, kann das Geld dem einen zur Falle werden, indem er es in dubiosen Geschäften verspekuliert oder es für sündige Anlässe hergibt, doch der andere kann es sinnvoll einsetzen und Menschen dadurch segnen. Was hat in deinem Leben grossen Einfluss oder Macht über dich? Wofür opferst du Zeit, Geld? Wer oder was berührt dich emotional am meissten? Finde heraus, was mit deiner "rechten Hand" gemeint sein könnte!






Unsere Gesellschaft lebt von der Ablenkung. Es gibt Dinge und Gelegnheiten im Überfluss, alles Mögliche zu tun, was mit Gottes Willen nicht einhergeht. Besonders in den Grossstädten reihen sich Spielhallen und Bordelle aneinander, Drogen werden auf der Strasse angeboten und die Jugendlichen werden schon zum flirten miteinander erzogen und Unzucht als etwas völlig Legitimes behandelt.

 "... Die Menschen in deiner Umgebung, die nicht an Gott glauben, sagen: "Was soll daran so schlimm sein? Das ist ja Unsinn!" ... Aber es ist besser, das Leben mit Gott so eingeschränkt anzufangen und Gott Freude zu machen, als für Menschen gut auszusehen und im Leben mit Gott behindert zu sein. Am Anfang muss dich der Messias durch seinen Geist von vielem zurückhalten, was anderen vielleicht als richtig erscheint, jedoch ist es das nicht für dich. Achte aber darauf, dass du diese Einschränkungen nicht auf andere überträgst und sie kritisierst." (Zitat: O.C.)

 Nun haben wir aber gehört, dass "alles, was nicht aus Glauben geschieht, Sünde ist". Der Kontext des Verses behandelte das Essen: Jemand der zweifelt, ob er etwas etwas darf oder nicht, der sollte es lassen. Trotz Zweifel zu essen, sei für denjenigen schon Sünde. Das heisst, überprüfen wir unsere Intentionen. Jeder braucht Kleidung, aber suche ich meine Kleidung danach aus, ob sie anderen gefällt und mir dadurch besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird? Eine Hutterin hat einmal berichtet, dass sie ihren Ehering nicht mehr tragen könne, da sie spürte wie dieser sie arrogant machte. Das wäre bei einer anderen Frau vielleicht nicht der Fall gewesen, und sie könnte ihn bedenkenlos tragen: er wäre dann kein Anstoss für sie! Die einen machen Sport um damit vor anderen anzugeben, die anderen versuchen einfach den Körper als Tempel Gottes zu betrachten und ihn zu pflegen, sodass er nicht verkümmert. Mit welcher Herzenseinstellung gehen wir an Dinge heran? Welche Rolle spielt Gott dabei? Ich lerne beispielsweise eine neue Sprache, da ich merke, dass Er mir ein Talent durch eine gute Sprachbegabung gegeben hat. So ein neues Projekt anzufangen, sollte direkt vom Gebet begleitet werden: "Abba, schenke mir Gelegenheit dadurch neue Kontakte zu knüpfen und Nächstenliebe den Menschen zu erweisen, mit denen ich vorher nicht in Kontakt treten konnte!" Und das führt uns zu der richtigen Motivation: zu lieben!




Über Allem thront die Liebe

"Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür wohl verdient? Denn das machen auch die Zöllner. Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes? Das tun auch die, die Gott nicht kennen. Deshalb sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." (Mt 5, 46-48)

Wir dürfen also zuversichtlich sein, dass egal wie unnütz, schwach oder unwürdig wir uns fühlen, der Sohn Gottes ein viel grösserer Retter ist, als wir Sünder sind. Was von uns verlangt wird, ist zu lieben, und dabei keinen Unterschied zu machen! Wir sollen uns nicht selbst aussuchen, wen wir lieben und Gutes tun, sondern derjenige, der vor uns steht, den hat Gott dazu auserkoren Liebe zu empfangen. Jede Situation unterliegt eigenen Bedingungen und erfordert die verschiedensten Arten Liebe auszudrücken. Manchmal darf man ganz tatkräftig jemanden unter die Arme greifen, und ein anderes Mal ist es ein unscheinbares, kleines, flüchtiges Lächeln oder nettes Wort, das den Unterschied macht und genau zur richtigen Zeit kommt. Da lassen wir uns einfach vom Geist leiten!

Was von uns ganz klar gefordert ist, damit unsere Sünden vergeben werden, ist selbst zu vergeben. Liebe und Vergebung sind unzertrennlich und gehen Hand in Hand-, dadurch ähneln wir unserem Abba im Himmel!


Ein herzliches Shalom

Samstag, 13. Januar 2018

Tag 180. Von Gott ergriffen

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 180 behandelt im Buch die Andacht zum 28. Juni

Thema: Von Gott ergriffen

"Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin."
Phil 3,12

Mein Kommentar:



In der Andacht zu diesem Thema hat Oswald Chambers seine Zuhörer auf Folgendes hingewiesen:
"Entscheide nie selbst, ein Arbeiter für Gott zu werden, aber wenn Gott dich dazu berufen hat, darfst du nicht ausweichen, "weder zur Rechten noch zur Linken" (5. Mo 5, 32) Wir sind nicht hier, um für Gott zu arbeiten, weil wir uns das ausgesucht hätten, sondern weil Gott uns "ergriffen" hat. ... Auch was du predigen sollst, bestimmt Gott und nicht deine eigenen Neigungen oder Wünsche. Bleibe ständig innerlich mit Gott verbunden und vergiss nicht, dass du nicht nur deine Geschichte erzählen, sondern auch das Evangelium bekannt machen sollst. ... Vergiss nicht wer du bist: kein besonderes Wesen, das im Himmel geschaffen ist, sondern ein Sünder, den Gott aus Freundlichkeit gerettet hat." (Zitat Ende)

"Ich bin aber nicht gut genug...?" Stimmt!
(Propheten sind auch nur Menschen!)


Gott erwählt dich nicht, weil du mit deinen Fähigkeiten über die Masse der Menschheit herraus ragst.

Betrachten wir einige Aussagen von den Propheten der heiligen Schrift. Da lesen wir beispielsweise von Jeremia:

"YHWH, du hast mich überredet, und ich habe mich überreden lassen; du bist mir zu stark geworden und hast mich überwunden! So bin ich zum täglichen Gelächter geworden, jedermann spottet über mich; denn sooft ich rede, muß ich Gewalttat und Zerstörung ankündigen, also daß das Wort YHWH`s mir Hohn und Spott einträgt die ganze Zeit. Sagte ich mir: «Ich will ihn nicht mehr erwähnen und nicht mehr in seinem Namen reden!» dann brannte es in meinem Herzen, als wäre ein Feuer in meinen Gebeinen eingeschlossen; ich suchte es auszuhalten, aber ich konnte nicht."

(Zurecht stellte Chambers die Frage in den Raum: "Wer von uns ist jemals derartig ergriffen worden?")

Selbst Mose kam nicht gegen seine Selbstzweifel an, als Gott persönlich ihn dazu berufen hat, sein Volk aus Ägypten zu führen. Gott gab ihm einen klaren Auftrag und Mose begann zu diskutieren und seine Zweifel zu äußern: "Wer bin ich denn, das gerade ich zum Pharao gehen könnte? ... außerdem wird dein Volk mir gar nicht glauben! Ein guter Redner bin ich schonmal garnicht! ... Und dann sagte er schlussendlich: "Ach Herr, schick doch lieber einen anderen!" Da wurde YHWH zornig über Mose ... (2. Mo 4)


Lieber tod, als Gottes Auftrag?

Über den Propheten Elija heisst es: "und er ging eine Tagereise weit in die Wüste hinein. Dann setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich zu sterben. "Jetzt ist es genug, YHWH!", sagte er. "Nimm mein Leben von mir! Ich bin auch nicht besser als meine Väter." (1.Könige 19,4)

Auch Hiob sagte: "Ich bin es satt! Ich mag nicht ewig leben. Lass mich! Mein Leben ist doch nur ein Hauch." (Hiob 7,16) 
Und Jona flehte ebenso: "Nimm jetzt mein Leben von mir, YHWH! Denn es wäre besser für mich, zu sterben als weiterzuleben." (Jona 4,3)

Im NT lesen wir, das Yeshua sagte: "Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Yochanan (Johannes) der Täufer". (Mt 11,11) 
Eben dieser "Grösste" behauptete jedoch in seinen Predigten: "Der ist's, der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, daß ich seine Schuhriemen auflöse." (Joh 1,27)

Yeshua: unser Vorbild in allen Situationen

So kann man schier endlos weiter anknüpfen, an den Aussagen verschiedener Propheten, Anführer, Könige ... über ihre Zweifel, ihre Schwächen, ihren Unmut, Ängste, Sorgen, Bedenken! Erkennen wir uns darin nicht wieder? Besonders wenn wir einer Verführung nicht wiederstanden haben und vom rechten Weg abgebogen sind oder vor der Verantwortung fliehen wollen. Ja, so ging es selbst mir in letzter Zeit leider allzu oft. Genau dann müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, was Yeshua für uns Sünder erlitten hat, und es heisst: 

"Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde." (Hebr 4,15)

Ja, selbst der Sohn des lebendigen Gottes, ist hier als Mensch auf dieser Erde an seine Grenzen gestossen. Nach seinem langen Fasten in der Wüste kamen Engel, die ihm dienten,- ebenso im Garten Gethsemane, wo er zu Gott flehte und weinte. Ein Engel kam (bzw. wurde zu ihm gesandt) und gab ihm neue Kraft. Das bedeutet, und das ist wichtig für uns zu wissen, das auch er, Yeshua, mit seiner Kraft am Ende war und neue Kraft von Oben brauchte, um seinen Weg erfolgreich zu beendigen! Sein Verhalten ist uns zum Vorbild aufgeschrieben, damit wir ihn nachahmen können!





Mit diesen Worten, 
Shabbat shalom, 
alles Liebe und täglich neue Kraft und Zuversicht!

Samstag, 1. Juli 2017

Tag 179. Gottes unübertrefflicher Schutz

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 179 behandelt im Buch die Andacht zum 27. Juni

Thema: Gottes unübertrefflicher Schutz

"Denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht ("der HERR") YHWH"
Jer 1, 8

Mein Kommentar:

Kurzes Statement zu meiner Abwesenheit  

Bestimmt hast du mitbekommen, dass wenn du regelmäßig in diesem Blog gelesen hast, ich die letzten Wochen abwesend war. Ich befand mich in seelischer und körperlicher schlechter Verfassung und konnte daher leider keine klaren Gedanken fassen, ohne selbst die nötige Klarheit zu besitzen - das war mir unmöglich - daher die Pause. In Römer 15:1 heißt es: "Wir aber, die Starken, sind schuldig, die Schwachheiten der Schwachen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen"; und es ist toll wenn man andere irgendwie unterstützen und ermutigen kann ... nur musste ich feststellen, das es wirklich nicht funktioniert, wenn man selbst grad schwach und bedürftig ist und auf die Fürbitten und Gebete anderer Geschwister angewiesen ist. Wenn ich also in der Finsternis sitze und irgendwem vom Licht vorschwärme, ist das wenig authentisch. Ich möchte aber nach wie vor authentisch sein und brauchte diesen Rückzug einfach. Bitte habt Verständnis!


Es geht nur um dein (ewiges) Leben!

"Gott hat Jeremia versprochen, ihn persönlich zu retten ... das ist alles, was Gott seinen Kindern im materiellen Bereich verspricht. ... Was wir persönlich besitzen, sollte uns gleichgültig sein, so dass wir es leicht loslassen können. Wenn das nicht so ist, werden wir Angst und schmerzliche Verluste erleben. Die richtige Sicht der Dinge ist ein Zeichen, dass unser Vertrauen auf Gottes besonderen persönlichen Schutz tief verwurzelt ist." 
(1. Auszug aus der thematisierten Andacht von Oswald Chambers)

Ja, niemand hat gesagt, auf Yeshua zu hören und ihn so gut wir können nachzuahmen, wird einfach - nein, das Gegenteil wurde uns selbst von ihm prophezeit. Wir müssen leiden und mit ständiger Anfechtung und Verfolgung rechnen - dennoch sollen wir uns freuen. Ich gebe zu, in den letzten Wochen empfand ich diese Freude nicht, sondern viel mehr Mutlosigkeit und Leere; so als ob man am kleinen Finger an einem düsteren Abhang einer steilen Klippe hängen würde. Meine Willensstärke hatte unter der Situation ziemlich gelitten, so wie schon lang nicht mehr... es überraschte und überforderte mich. Natürlich greift der Feind nicht immer dann an, wenn wir uns am stärksten fühlen, sondern, wie es in der gefallenen Natur auch der Fall ist, suchen sich die Löwen das hinkende, verletzte Reh - denn es ist die leichteste Beute. Gott sprach nun also zu Jeremia, dass dieser allein seine Seele als Beute davontragen würde, weil er Gott vertraute ...! Also egal, wie ausweglos die "Jagdszenen" des Feindes uns gegenüber aussehen mögen, und selbst wenn wir sterben, dass hat nichts mit einer endgültigen Niederlage zu tun, sondern es geht um unser ewiges Leben; ob wir bis zum Schluss Gott anhangen und das Wunder der Vergebung und Erlösung von Ihm erwarten. Denn bei Ihm ist nichts unmöglich!

"... fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, und die Seele nicht können töten; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann ..." (Mt 10:28)


"Suche in dieser Welt nicht nach Gerechtigkeit, aber höre nie auf, sie selbst zu üben."
(Zitat: O. Chambers)

"Die Bergpredigt lässt erkennen, dass wir bei der Ausführung eines Auftrages für Yeshua den Messias keine Zeit haben, selbst für unser Recht einzutreten. Yeshua sagt sinngemäß: "Kümmere dich nicht darum, ob man dich gerecht behandelt oder nicht." Wenn wir unser Recht suchen, ist das ein Zeichen, dass wir uns von der Liebe zu ihm ablenken lassen. Wenn wir Gerechtigkeit suchen, fangen wir nur an zu klagen, bedauern uns selbst und geben der Unzufriedenheit nach: "Warum muss ich mir das gefallen lassen?" Wenn wir Yeshua lieb haben, ist uns nicht wichtig, was wir erleben, ob es nun gerecht oder ungerecht ist. Was Yeshua meint ist dies: "Bleibe konsequent dabei zu tun, was ich dir aufgetragen habe, und ich schütze dein Leben. Wenn du es selbst zu schützen versuchst, entziehst du dich meiner Fürsorge." In diesem Punkt werden oft sogar die Frömmsten von uns zu Atheisten: Wir glauben ihm nicht. Wir setzen unsere Vernunft auf den Thron und nennen sie Gott. Wir verlassen uns doch nicht vollkommen auf Gott, sondern auf unseren Verstand." (s. Spr 3:5)
(2. Auszug aus der thematisierten Andacht von O. Chambers)

"Die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht!"
 
"... wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, dass Yeshua der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. Darin ist unter uns die Liebe vollendet, dass wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, dessen Liebe ist nicht vollendet."

 (1. Joh 4:12-18)

Wenn es also heißt, dass wir am Geist Gottes erkennen, ob wir in Gott sind und er in uns, dann bedeutet es auch, dass wir nicht verzagen müssen, wenn uns unsere Niedrigkeit bewusst wird, unsere Fehlerhaftigkeit und die Unvollkommenheit unsere Herzen bedrückt. Ich wage zu behaupten, dass kein Mensch, der den Glauben an Yeshua angenommen hat, danach bis zum seeligen Tode vollkommen war. Wir sind nicht von uns aus gerecht, sondern nur durch Yeshua's kostbares unschuldig vergossenes Blut gerechtgesprochen! Wenn wir also straucheln, wie Kefa ("Petrus") den Herrn aus Angst 3 mal verraten hat und auf dem Wasser ihm entgegenlief, und doch plötzlich abglitt ... müssen wir uns anhand dieser Zeugnisse fürchten? Nein, der Herr Yeshua hat ihn nämlich nicht dafür verurteilt oder bestraft, sondern die Kleingläubigkeit zwar angemahnt, jedoch ihm weitere Aufgaben übertragen "weide meine Schafe"! Er hat ihn wegen seiner Schwächen nicht verlassen, sondern seine Hand ergriffen und ihn aus den stürmischen Gewässern wieder herauf gezogen. Das soll uns optimistisch machen, auch (und gerade) in Zeiten, wo wir leidlich erkennen müssen, dass wir die Einsicht, die durch Gottes heiligen Geist kommt, wie Sha'ul ("Paulus") und wir dadurch bekennen müssen:  
 
"Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft. So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei. So tue ich nun dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt. ... ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht."
Römer 7:14+16-18 

Lass Licht in deine Finsternis
und suche Gottes Schutz!

An diesen Punkt angekommen, nachdem unser Sichtfeld immer kleiner geworden ist, muss, so perspektivlos und schuldbeladen alles auch scheint, dass Licht Gottes durch Yeshua hineinscheinen. Dafür müssen wir uns öffnen, sodass es durch den winzigsten Spalt hinein scheinen kann; zum Beispiel durch das Wort, die Bibel und das Gebet (gerade in Zeiten, wo wir sehr blockiert sind und uns gar nicht mehr danach ist - genau dann ist es am (überlebens-)wichtigsten!). Die Ewigkeit bei unserem Vater und seinem Sohn, unseren Herrn, sollte uns alle Zeit vor Augen stehen und an der  Sehnsucht danach, müssen wir festhalten. So, wie Daniel in der Löwengrube, Jona im Bauche das großen Fisches und alle anderen Propheten, Apostel und Geschwister, die in der Dunkelheit nicht verzagten und sich der Hoffnungslosigkeit hingegeben haben, sondern den allmächtigen, gnädigen Gott um seinen ganz persönlichen Schutz und Führung baten!
(Bildquelle: pulx.de)


Noch einen gesegneten Shabbat Shalom

Donnerstag, 8. Juni 2017

Tag 178. Aus der Gnade schöpfen - jetzt

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 178 behandelt im Buch die Andacht zum 26. Juni

Thema: Aus der Gnade schöpfen - jetzt

"Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt."
2. Korinther 6, 1


Mein Kommentar:


Der Zweck der Gnade ist Mitarbeit,
also nicht auf der Gnade ausruhen und träge werden!

... Viel mehr soll die Gnade Gottes, dieses wundervolle Geschenk, uns mobilisieren, anspornen zur tatkräftigen Mitarbeit am Reich! Wie Sha'ul ("Paulus") es ausdrückte, damit keiner von uns die Gnade vergeblich empfange. Das bedeutet, dass die Gnade einen Zweck in unserem Leben hat, nicht einfach damit es uns besser geht und wir uns gesegnet fühlen, sondern damit wir aufstehen, loslegen, mit anpacken, auf dass wir Gott die Gnadengaben wie im Gleichnis der Talente vielfach und mit Freuden am jüngsten Tage vorzeigen können. Gute Mitarbeiter vermehren was sie haben und investieren alle Mittel und Fähigkeiten die ihnen gegeben sind, statt sie vor anderen Menschen zu verbergen! Meinst du Gott hat dir bestimmte Talente einfach zu deinem eigenen Genuss geschenkt? Nein, alles was wir von Ihm haben ist Mittel zum Zweck - der Zweck ist: Menschen für Sein zu gewinnen! So, wie unser Herr Yeshua prophetisch im Gleichnis von einem Hochzeitsmahl redete:

"Dann sagt der König zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Eingeladenen waren nicht würdig. So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein. Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen."
(Mt 22:8-10)

 So wollen wir die Gnade Gottes in uns wirken lassen, indem wir uns mit vollem Einsatz zur Verfügung stellen und täglich den Willen unseres Vaters im Himmel tun! "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes", heißt nicht, es für sich selbst zu beanspruchen und überhaupt nicht daran zu denken, es mit jemanden teilen zu wollen-, sondern sich für alle einzusetzen, die die Gnade Gottes noch nicht erkannt und empfangen haben!


Die Gnade ist da - zögere nicht aus ihr zu schöpfen!

Gott hat sich dem Moshe einmal sehr persönlich vorgestellt, das lesen wir im 2. Mo 34, 6:
"Und YHWH (ann. Aussprache "Jahweh") ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: YHWH, YHWH, Elohim, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue!"

Daraus erkennen wir ganz deutlich, dass Gnade eine der wichtigste Haupteigenschaften des Allmächtigen ist. Wenn die Gnade Teil Seines Wesens ist und einfach ewiglich zu Ihm gehört, dann ist sie immer für dich da, wenn du mit Ihm in Verbindung stehst, durch das Sühnopfer Yeshua's. Es liegt aber an dir und deinem freien Willen, was du daraus machst. So, wie Yeshua sinngemäß sagte: "Kommt zu mir, esst vom Himmelsbrot und trinkt vom Wasser des Lebens". Es liegt aber an uns es zu tun. Es nützt nichts berufen zu sein, wenn man dem Ruf nicht folgt! Ebenso kann die Gnade auch vergeblich empfangen werden, wenn wir nichts daraus machen und sie nicht in unserem praktischen Alltag für andere einsetzen. Egoismus macht träge und ist wohl daher unser größter Feind.

Jeden Tag aufs Neue: alles investieren!

Du hast irgendwann einmal auf die Gnade zugegriffen und sie eingesetzt? Wie schön ... aber wie sieht es mit gestern, heute und morgen aus? Klagelieder 3:22-23 lässt uns folgendes wissen: "Die Güte YHWHs ist's, daß wir nicht gar aus sind; seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu ...". HalleluYah. ... Aber für uns bedeutet das auch, dass immer wenn es "heute" heißt, wir alles geben müssen, was Gott uns in Seiner reichen Gnade zur Verfügung stellt.

Lasst uns den Eingangsvers aus dem 2. Korintherbrief  Kapitel 6 Vers 1(-3) weiter ausführen, damit wir den wichtigen Aspekt sehen und es uns zum Beispiel nehmen:

"Wir ermahnen aber euch als Mithelfer, daß ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget. Denn er spricht: "Ich habe dich in der angenehmen Zeit erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen." Sehet, jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils! Und wir geben niemand irgend ein Ärgernis, auf daß unser Amt nicht verlästert werde." Amen.

Zudem kann man nachlesen, wie Sha'ul oft ermahnte, dass niemand die Gnade Gottes für Ausschweifungen ausnutzen sollte, oder durch Gesetzlichkeit aus der Gnade fällt.

Das Zeugnis des Propheten Jona

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich liebe Jonas Begebenheit in der Schrift, da sie sich in vielen Dingen von anderen unterscheidet. Jona war sicher kein Vorzeigeprophet möchte man meinen, aber dann hätte Yeshua später den Schriftgelehrten und Pharisäern auch nicht sagen können, dass ihnen kein Zeichen gegeben wird, außer das des Jona! Wenige aber gehaltvolle Aussprüche Jona's lesen wir im 2. Kapitel, als er verschlungen im Bauche des Riesenfisches war:

7 Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, YHWH, mein Gott! 
8 Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an YHWH, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. 
9 Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade. 
10 Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen. Hilfe ist bei YHWH. 
11 Und YHWH sprach zu dem Fisch, und der spie Jona aus ans Land." 
Einfach wunderbar!

Jona hat Gnade empfangen und dann sofort gehandelt; und wir lernen daraus, dass diejenigen, die auf das Nichtige, in anderen Übersetzungen "Götzen", achten, die Gnade verlassen. Ein Götze kann alles sein: der Computer, das Fitnessstudio, weltliche Musik, Süchte, oder ein Mensch, dem wir mehr folgen als Gottes Wort. Es kann wirklich alles sein ... aber wir wollen und sollen nicht die Sünde in uns herrschen lassen, sondern die Gnade; und wir möchten uns der Gnade nicht versperren und in den Weg stellen, sondern uns jeden morgen auf sie freuen und sie nützlich gebrauchen-, Gott zur Ehre!

Unser Leben durch die Gnade Gottes
(ausgewählte Bibelverse)

"Wenn du Gott eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um Gnade flehst, wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner Gerechtigkeit; und dein Anfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden."
(Hiob 8:5-7)
 Deshalb, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, laßt uns Gnade haben, durch welche wir Gott wohlgefällig dienen mögen mit Frömmigkeit und Furcht.
(Hebr 12, 28)
"Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben, nach der uns verliehenen Gnade: es sei Weissagung, so laßt uns weissagen nach dem Maße des Glaubens;  es sei Dienst, so laßt uns bleiben im Dienst; es sei, der da lehrt, in der Lehre; es sei, der da ermahnt, in der Ermahnung; der da mitteilt, in Einfalt; der da vorsteht, mit Fleiß; der da Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit."
(Römer 12:6-8)
"... indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgend eine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch beunruhige, und viele durch diese verunreinigt werden ..."
(Hebr 12, 15)


Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Yeshua's, unseres Herrn!
(2. Petr 1.2)

Shalom

Mittwoch, 7. Juni 2017

Tag 177. Im Feuer des Leidens

Mein Äußerstes für sein Höchstes


Tag 177 behandelt im Buch die Andacht zum 25. Juni

Thema: Im Feuer des Leidens

"... was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!" Joh 12:27-28

Mein Kommentar:


"Die ganze Schöpfung seufzt ..."
denn es kommt, wie es kommen muss!

"Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis heute unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen. Aber nicht nur das, auch wir selbst, denen Gott doch schon seinen Geist geschenkt hat – als die erste Gabe des neuen Lebens –, auch wir seufzen innerlich und warten sehnsüchtig auf das Offenbarwerden unserer Kindschaft: die Erlösung unseres Körpers."
(Röm 8:22-23)

In düsteren Zeiten stets das Ziel vor Augen

"Wenn ich für Gott da sein will, sollte ich nicht darum bitten, dass ich von Leiden und Schwierigkeiten verschont bleibe, sondern dass Gott mich so beschützt, dass ich trotz aller Schmerzen und Kämpfe so bleibe, wie er mich bei meiner Erschaffung gedacht hat. Yeshua hat seine Lage angenommen und seine Absicht ausgeführt, indem er sich selbst mitten im akuten Schmerz mit seiner Leidensfähigkeit annahm. Er wurde nicht vor dieser Stunde errettet, sondern aus dieser Stunde."
(Auszug aus der thematisierten Andacht von Oswald Chambers)

Ja, Yeshua lag alles daran, seinen Auftrag für den er in die Welt gesandt wurde, auszuführen; d.h.: Gottes Willen zu tun, unter allen Widrigkeiten. So, wie auch wir tatkräftig lieben sollen, wenn wir im selben Augenblick gehasst werden. Wie es in Sprüche 25, 21 und Römerbrief 12, 20 heißt: "Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser". Nur wissen wir auch, das unser wahrer Feind der Geist ist, der gegen Yeshua in uns streitet und kein Mensch aus Fleisch und Blut, sie sind nur Marionetten und Handlanger des Satans, aber nie die Quelle des Bösen. Auch von körperlichen oder sogar seelischen Krankheiten sind die meißten Christen nicht verschont. Müssen wir uns nun fragen, warum Gott das zulässt? Sollten wir das wirklich tun? Sitzen etwa wir auf dem Richterstuhl und Gott auf der Anklagebank? ... Daher sollten wir uns auch nicht als Ankläger aufspielen, egal wie sehr uns der Widersacher in einer akuten schmerzhaften Situation dazu verleiten will. Warum Gott uns Schmerzen aushalten lassen will und uns dadurch helfen will, statt uns einfach in einem Augenblick davon zu befreien, ist gänzlich Seine Sache! Seine Wege sind unergründlich und wenn Er uns die Beweggründe wissen lassen möchte, wird Sein Geist es uns offenbaren. Im Nachhinein dürfen wir oftmals erkennen lernen, zu welcher breiten Lichtung und süssen Quellen ein schwieriger Pfad uns brachte! Natürlich möchte niemand wirklich leiden ... doch für den Messias, den Sohn Gottes, unseren Herrn, war es auch kein Spaziergang ... nein, im Gegenteil; sein Leid war unvorstellbar groß und ich bin so froh, dass er es für uns erduldet hat und nachdem er alles aufgestanden hat, den Platz bei unserem Vater wieder einnehmen durfte! Er hat auf dieser Welt sein Leiden angenommen und wir sollen ihn in allem nachahmen!

"Wer seine Erkenntnis mehrt, mehrt auch den Schmerz"
(Prediger 1, 18)

Ist es darum besser, dumm und naiv zu bleiben? Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich nehme den Schmerz und den Kummer in Kauf, wenn ich so der Wahrheit näher komme, bzw. mich mit ihr verbinde. Es gibt einen Ausspruch, der da heißt:
"Wer sich zu Jesus stellt, wird auch leiden. Ist es darum besser, von ihm fern zu bleiben?" 
In dem eingangs genannten Vers aus Römer 8 erkennen wir, das schon Sha'ul sich damit auseinander setzte, die Leiden gegen das kommende Glück der Herrlichkeit aufwog und fest davon überzeugt war, das die jetzigen Leiden keineswegs ins Gewicht fallen werden. Jeder der am Wort festhält wird am Ende den Trost von Gott bekommen, den er braucht! So, wie wir bereits gelesen haben, dass unser Schöpfer denen alles vielfach erstatten wird, die etwas eingebüßt und verloren haben, um der Nachfolge des Messias willen. In Offenbarung 20, 4 lesen wir sogar, dass:

"... die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Yeshua's und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit dem Messias tausend Jahre".

Wie wir das Böse mit Gutem überwinden sollen, so wird uns Gott auch Wunderbares zubereiten, für all das Böse, welches wir in diesem Leben erleiden müssen. Möge Er es uns in Seiner großen barmherzigen Liebe vergelten, in diesem und / oder im kommenden Leben!


Leid formt den Charakter

"Leid nimmt einem Mensch viel von seiner Oberflächlichkeit, aber das macht ihn nicht immer besser. Leiden schafft mir entweder einen Zugang zu mir selbst oder es zerstört mich. Man kann sich nicht durch Erfolg selbst finden oder annehmen, weil Stolz unbesonnen macht. Und man kann sich auch nicht durch die Eintönigkeit der täglichen Arbeit annehmen lernen, weil man sich darin bedauert. Es gibt keinen anderen Weg zu sich selbst, als schweres Leiden. Warum das so ist, ist nicht wichtig. Die Bibel und die menschlichen Erfahrungen zeigen, dass es wahr ist. Man kann immer erkennen, wer schwere Leiden durchgestanden und sich selbst angenommen hat. Und du weißt, dass du im Notfall zu ihm kommen kannst und dass er dann genug Zeit für dich hat. Hat jemand solche Leiden nicht erlebt, kann es leicht sein, dass er deine Lage nicht ernst nimmt und weder Achtung noch Zeit für dich hat, sondern dich einfach wegschickt. Wenn du dich selbst in und mit deinem schweren Leid annehmen willst, dann gebraucht Gott dich zur Stärkung für andere."
(Zitat: O. Chambers)

Ernst Freiherr von Feuchtersleben erkannte es so: "Ohne Leiden bildet sich kein Charakter, ohne Vergnügen kein Geist. Der Mensch soll also wohl an beiden reifen." So sehen wir es auch an Yeshua's Leben auf der Erde und an den Aposteln. Immer wieder lesen wir von erquickenden, erfreulichen Momenten und Begebenheiten und dann wieder von Verfolgung, Anfeindung und inneren Kämpfen. Beides gehört dazu und ich bete, dass wir durch den Geist Gottes aus der unerschöpflichen Kraftquelle schöpfen können und selbst zu einer Quelle werden, "die ins ewige Leben sprudelt", wie unser Herr es wunderbar ausdrückte. Amen, so soll es sein - Gott zur Ehre! 

(Noch ein tolles Zitat; ähnliche Erfahrungen durfte ich in meinem Leben immer wieder machen!)
Wenn wir schon leiden müssen, dann sollen wir uns dabei glücklich schätzen!
(eine Auflistung von Versen, die uns im Leiden ermutigen und unsere Hoffnunf stärken sollen)

"Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallt" (Jak 1:2)
"Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel wohl belohnt werden. Denn also haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind." (Mt 5:12)
"... sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, dieweil wir wissen, daß Trübsal Geduld bringt" (Röm 5:3)
"Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, welche Gott verheißen hat denen, die ihn liebhaben." (Jak 1:12)
"Deshalb jubelt ihr voller Freude, obwohl ihr jetzt für eine Weile den unterschiedlichsten Prüfungen ausgesetzt seid und manches Schwere durchmacht (oder "betrübt seid"). Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird. Denn wenn Yeshua der Messias sich offenbart, wird auch die Echtheit eures Glaubens sichtbar werden und euch Lob, Ehre und Herrlichkeit einbringen." (1. Petr 1:6-7) 



Shalom